Dorothée von Diepenbroick untertitelt seit 2016 zusammen mit Geflüchteten deren Lieblingsfilme. Foto: Hannah Lesch
Dorothée von Diepenbroick untertitelt seit 2016 zusammen mit Geflüchteten deren Lieblingsfilme. Foto: Hannah Lesch

Dorothée von Diepenbroick, Mitarbeiterin der Veranstaltungsreihe „Heimatfilme“:

„Wir sind das Filmfestchen im Filmfest. Wir zeigen Geschichten, die nichts mit dem kitschigen deutschen Genre des Heimatfilms zu tun haben: Dokumentationen, Kurzfilme, Lieblingsfilme aus verschiedenen Ländern der Welt. Wir haben sie gemeinsam mit Geflüchteten deutsch untertiteln. Besonders viel Spaß hat die Übersetzung der Schimpfwörter gemacht.“

Diese Heimatfilme werden gezeigt.

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Hannah Lesch, Jahrgang 1994, überlebte bereits Wildwasser-Rafting mit Krokodilen in Namibia. Dort hat sie auch Bogenschießen gelernt. Nach dem Bachelor im Wissenschaftsjournalismus ging sie für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Afrika, um für die „Deutsche Welle Akademie“ Trainings für Medienschaffende anzubieten. Nebenbei organisierte sie ein Festival, bei dem in 48 Stunden Filme produziert wurden. Wissenschaftsjournalistin möchte sie werden, seit sie bei „Jugend forscht“ einen Preis gewonnen hat. Dafür kartierte sie Mauereidechsen. Und nein, mit Harald Lesch ist sie nicht verwandt. Ihren Namensvetter und ihr Idol würde sie trotzdem gerne mal treffen. Immerhin: Seine Gehaltsabrechnung wurde ihr beim Praktikum beim „Bayerischen Rundfunk“ aus Versehen zugestellt. Geöffnet hat sie diese aber nicht. Kürzel: hl