Mitglieder der Gewerkschaft Verdi stehen mit Fahnen vor dem Flughafen. An den Airports Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart findet ein ganztägiger Warnstreik des Sicherheitspersonals statt. Foto: Federico Gambarini/dpa
Mitglieder der Gewerkschaft Verdi stehen mit Fahnen vor dem Flughafen. An vielen Airports findet ein ganztägiger Warnstreik des Sicherheitspersonals statt. Foto: Federico Gambarini/dpa

Die Dienstleistungsgewerkschaft „Verdi“ ruft zum erneuten Warnstreik auf. Grund hierfür sind bisher gescheiterte Lohnverhandlungen im Tarifkonflikt beim Sicherheitspersonal. Am Dienstag kommt es daher auch am Hamburger Flughafen zu Flugausfällen. 

Durch einen Warnstreik der Flughafensicherheit in Frankfurt am Main kommt es nun auch am Hamburger Airport zu Flugausfällen. Gestreikt wird in der Nacht vom Montag zum Dienstag von 2 Uhr morgens bis 20 Uhr abends. Es würde noch immer kein verhandlungswürdiges Angebot vorliegen, weshalb der Druck durch eine weitere Arbeitsniederlegung erhöht werden müsse, teilte der Verhandlungsführer Peter Bremme von „Verdi“ in Hamburg mit.

Bisherige Verhandlungen erfolglos

Bislang fanden bundesweit vier erfolglose Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) und „Verdi“ statt. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnanpassung für die bundesweit 23.000 Beschäftigten im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle an den Flughäfen. Verdi verlangt eine Entgelterhöhung auf 20 Euro brutto pro Stunde, der Deutsche Beamtenbund (DBB) hingegen bietet 19,50 Euro. Nach der letzten Verhandlungsrunde, die am 20./21. Dezember 2018 stattfand, hatten die Arbeitgeber einer Lohnerhöhung von 1,8 auf 2,0 Prozent pro Jahr zugestimmt. Die Stundenlöhne sind in der Branche regional unterschiedlich geregelt.

Streikbereitschaft soll Druck erhöhen

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 23. Januar 2019 statt. Sollte es auch diesmal kein verbessertes Angebot vorliegen, seien weitere Streiks nicht auszuschließen, schreibt Verdi in einer Pressemitteilung.

lk/dpa

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Einen Fischkutter in Franken? Den gibt’s – und zwar als Bar. Lisa Kretz, Jahrgang 1991, hat dort gelernt, unfallfrei Silvaner zu servieren. Fast ein Wunder, sagt sie doch über sich selbst, dass sie sogar über Hindernisse falle, die gar nicht vorhanden sind. Beruflich hat sie keine Schwierigkeiten, einer klaren Linie zu folgen. In Würzburg studierte Lisa BWL mit dem Schwerpunkt Medien. Für eine Boutique baute sie die Social-Media-Kanäle auf, fotografierte Outfits für Instagram und schrieb Blogbeiträge. Nach einem Praktikum in einer Münchner Werbeagentur entwickelt sie Social-Media-Kampagnen für ein Hamburger Tech-Startup – samt Videoproduktion. Und sie zeigt den Followern wie man einen Gastronomiebetrieb mit dem iPad organisiert.

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