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Der "Elbdome" soll auf der Fläche im vorderen Hafenbecken entstehen. Foto: Fotofrizz/ HafenCity Hamburg GmbH

Platz für bis zu 8.000 Zuschauer: Die Mehrzweckhalle „Elbdome“ in der HafenCity  könnte die neue Heimat von zwei Hamburger Sportvereinen werden. Das sehen zumindest die Pläne von Projektentwickler Home United vor.

Nahe der neuen U-Bahn-Station Elbbrücken plant der Hamburger Projektentwickler Home United eine Veranstaltungsarena. Sie könnte neben dem Hamburger Basketball-Team Hamburg Towers auch die Handballmannschaft des HSV Hamburg beheimaten. Die Mehrzweckhalle soll 7.000 bis 8.000 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz bieten. Mit dieser Platzkapazität wäre die Arena genau zwischen der Barclaycard Arena mit rund 16.000 und der Sporthalle Hamburg mit 4.000 Sitzplätzen.

Rund 150 Millionen Euro Kosten

Im „Elbdome“ könnten neben Sportveranstaltungen auch Messen, Kongresse und Konzerte stattfinden. Nach Schätzungen der Planerinnen und Planer soll der Bau der Halle rund 150 Millionen Euro kosten. Bis die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen das Projekt auf Umsetzbarkeit prüft, gibt diese sich zurückhaltend: „Der Bereich neben dem Elbtower ist ein wichtiger Ort für die Entwicklung eines attraktiven Stadteingangs über die Elbbrücken. Eine Nutzung des Geländes für eine Mehrzweckhalle ist eine Überlegung, die hinsichtlich ihrer Machbarkeit und Plausibilität geprüft werden wird“, sagt Sprecherin Barbara Ketelhut.

Ende Januar startet ein städtebauliches Testplanungsverfahren für den östlichen Teil der Hafencity, der als neuer Stadteingang vermarktet werden soll. Bei diesem Verfahren testen Fachleute Ideen wie die des „Elbdomes“ oder des Hochhausprojektes „Elbtower“ nicht nur auf Machbarkeit, sondern auch darauf, inwieweit diese das Stadtbild prägen dürfen. Bis dahin spielen die Hamburg Towers weiterhin in ihrer regelmäßig ausverkauften Heimspielstätte in Wilhelmsburg.

sch/dpa

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Für Sophie Schreiber, Jahrgang 1994, beginnt ein gemütlicher Morgen nicht nur spät, sondern auch mit einem Frühstück im Bett. Auf Reisen sucht sie hingegen das Abenteuer: Nach dem Abitur durchquerte sie Australien und machte einen Roadtrip durch Deutschland. In Hamburg ist sie allerdings fest verwurzelt. Selbst während ihres Studiums der Kulturwissenschaften in Lüneburg pendelte sie. Ihr Faible für das Schreiben entdeckte sie während eines Praktikums in der Hamburger Redaktion von „Kulturnews“. Dort sammelte Sophie erste Erfahrungen im Lokaljournalismus, führte Interviews und berichtete über Festivals. Ihr Wissen kann sie nun bei FINK.HAMBURG anwenden und vertiefen. Das Pendeln hat damit auch ein Ende und Sophie bleiben morgens ein paar Minuten länger unter der Bettdecke. Kürzel: sch