Montage: Eine Karte der Hamburger Bezirke auf einem Foto des Hamburger Fernsehturms
Bezirkswahlen 2019 in Hamburg. Foto: Pixabay/Montage: Benjamin Eckert

Mit Spannung werden heute die Ergebnisse der Bezirksversammlungswahlen in Hamburg erwartet. Mit einem vorläufigen Ergebnis wird am Abend gerechnet.

Zeitgleich zur Europawahl haben die Hamburger*innen am Sonntag ihre Stimmen für die politische Vertretung ihrer Bezirke abgegeben. Jetzt wird ausgezählt: Hunderte Wahlhelfer*innen zählen seit dem Montagmorgen unter anderem in der Barclaycard-Arena die Stimmzettel der sieben Hamburger Bezirke aus.

Bei den diesjährigen Bezirkswahlen drohen der SPD weitere Stimmenverluste. Bislang stellt sie in allen sieben Bezirksversammlungen die stärkste Fraktion. Die Hamburger Grünen können nach ihrem deutlichen Wahlsieg bei der Europawahl auch auf gute Ergebnisse bei den Bezirkswahlen hoffen.

Es wird mit einer wesentlich höheren Wahlbeteiligung als bei der Bezirkswahl 2014 gerechnet. Laut der Behörde für Inneres und Sport hatten am Sonntag bis 14 Uhr bereits 40,7 Prozent der insgesamt 1.420.499 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. 2014 waren es zum gleichen Zeitpunkt nur 30,3 Prozent.

Erste Zwischenergebnisse

Laut einem ersten aggregierten Zwischenergebnis, das das Landeswahlamt am Mittag veröffentlicht hat, werden die Grünen auch die Bezirksversammlungswahlen in Hamburg gewinnen. Sie kommen auf 30,2 Prozentpunkte und verzeichnen damit einen Stimmenzuwachs von 12 Prozent im Vergleich zur letzten Bezirkswahl 2014. Für die SPD haben 24,9 Prozent der Wahlberechtigten gestimmt, ein Verlust von 10,3 Prozent. Auch die CDU verliert Stimmen und kommt nur noch auf 16,8 Prozent (2014: 24,8 Prozent). Die Linke kann ihr Ergebnis leicht verbessern und kommt auf 11,5 Prozent (2014: 10,2 Prozent), ebenso die AfD mit 7,5 Prozent (2014: 4,5 Prozent) und die FDP mit 6,9 Prozent (2014: 3,9 Prozent)

Die Zahlen sind vorläufig und wurden um 15:55 Uhr erhoben. Das endgültige Ergebnis wird am Abend erwartet.

ben/dpa

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Benjamin Eckert, Jahrgang 1988, hat das Unmögliche möglich gemacht: Mit nur einer Bewerbung ergatterte er in Altona ein Zimmer in seiner Traum-WG. Dass Hamburg für ihn genau die richtige Stadt ist, würde er vor seinen Freunden aus seiner Heimatstadt Dortmund niemals zugeben. Seit 2009 arbeitet er als freiberuflicher Kommunikationsdesigner, 2013 schloss er seinen Bachelor in Fotografie ab. Beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend in Paderborn verantwortete er im Anschluss die Öffentlichkeitsarbeit und traf den Bundespräsidenten im Schloss Bellevue. Für die Landesinitiative StadtBauKultur NRW betreute er Newsletter und Webseiten. Nebenbei arbeitet Benjamin fleißig an seiner Bucketlist, einiges hat er schon abgehakt: sein eigenes Hochbett bauen, einen Baum pflanzen und ein Buch herausgeben. Kürzel: ben