CRM, AR und OMR – wenn Marketer fachsimpeln, klingt das schnell nach „MfG“ von den Fantastischen 4. Was sich hinter den Abkürzungen verbirgt, erfahrt ihr bei den Online Marketing Rockstars. Wir zeigen euch, wie ihr aus einem Expo-Ticket für 40 Euro das Beste herausholt.

Was sind die Online Marketing Rockstars?

2011 startete das Online Marketing Rockstars-Team die gleichnamige Konferenz „OMR“ mit 200 Teilnehmer*innen. 2018 besuchten über 40.000 die Konferenz und die zugehörige Expo. Dieses Jahr werden noch mehr Besucher*innen erwartet. Damit ist das Event eine der größten Digital-Messen Europas. Auf der Ausstellungsfläche, in Vorträgen und der Konferenz geht es unter anderem um die Trends und Entwicklungen in Online Marketing, Social Media, Gaming und Podcasting. Für die Konferenz gibt es zwei verschiedene Tickets. Das All-Inclusive-Ticket kostet 449 Euro, mehr als das elffache des Expo-Tickets, das es schon für 40 Euro gibt.

Was passiert auf der Expo?

Die Expo ist seit 2015 teil der Konferenz und bietet den Ausstellern die Möglichkeit, ihr Unternehmen mit einem eigenen Stand vorzustellen und mit den Besucher*innen in Kontakt zu treten. Dieses Jahr sollen laut OMR über 400 Unternehmen vor Ort sein. Teil der Ausstellung sind große Firmen wie Google, Facebook oder die VW-Tochter Moia, aber auch junge Start-ups wie Localyze und Nautilus Log aus Hamburg werden sich auf der Messe präsentieren.

OMR Konferenz 2018 - Blick von oben über die Ausstellerhalle mit mehreren Hundert Ständen
Auf der Expo sollen über 400 Unternehmen aus der Branche vertreten sein. Foto: www.julianhukephotography.com

Ein weiterer Teil der Messe sind zwei Bühnen. Auf der „Big Picture Stage“ und der „Deep Dive Stage“ referieren Gastredner*innen in 15- bis 20-minütigen Vorträgen an beiden Konferenztagen zu Themen rund um Social Media, Marketing und Digitalisierung.

Die Expo ist am Dienstag und Mittwoch ab 9 Uhr morgens für Besucher geöffnet, die ersten Vorträge auf den Expo-Bühnen beginnen ab 10 Uhr.

Was beinhaltet das Expo-Ticket?

Das günstigere Expo-Ticket schließt die große Konferenz am Mittwoch aus. Dort sprechen internationale Gäste wie Yuval Noah Harari, Bestseller-Autor, oder Andy Puddicombe, Gründer der App Headspace. Wer sich das teure All-Inclusive-Ticket nicht leisten möchte, verpasst die großen Auftritte, mit denen die Veranstalter für das Event werben. Mit dem Expo-Ticket gibt es aber neben der Messe auch die Chance, sich für Masterclasses anzumelden oder Termine mit den Ausstellern zu vereinbaren.

Dieses Jahr neu: Das Expo-Ticket gilt auch für die Aftershow-Events an beiden Abenden. Die Live-Konzerte und Parties geben der Messe ihren Festival-Charakter und ziehen noch mehr Besucher*innen an. Dieses Jahr werden unter anderem Musiker wie Oli P., Drunken Masters und der Männerchor Die Hamburger Goldkehlchen auf der Bühne stehen. Wer danach noch nicht genug hat, kann am Dienstag mit dem Expo-Ticket umsonst im Club Nikki Tiger auf St. Pauli feiern gehen oder eines von vielen anderen Side-Events besuchen.

Titelfoto: Julian Huke

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Melanie Weimann, Jahrgang 1992, ist in ihrem Leben zwölf Mal umgezogen – einmal davon mit dem Flixbus. In Ansbach studierte die gebürtige Fränkin Ressortjournalismus mit Schwerpunkt Medizin und Biowissenschaften. Im Anatomiekurs hielt sie sogar einmal ein menschliches Herz in den Händen. Ihr Studium schloss sie allerdings in der Medienethik ab: mit einer Analyse über Jan Böhmermanns Schmähgedicht und vermutlich dem Weltrekord von Schimpfwörtern in einer wissenschaftlichen Arbeit. Später zog sie von München über Nürnberg nach Berlin, wo sie in einer Agentur und in Startups in der PR und Unternehmenskommunikation arbeitete. Unter anderem betreute sie einen Hersteller von Luxus-Hundebetten, eine Plattform für Smart Home und organisierte Events für die Dating-App Tinder: Mate, Calls und Pitches inklusive. Kürzel: mew
Die Lieblingsfarbe von Carlotta Schaffner, Jahrgang 1995, ist marineblau – klar für eine echte Hamburgerin. Ihre Urgroßmutter führte ein Hutgeschäft auf der Mönckebergstraße, die Großeltern machten daraus später ein Modekaufhaus. Das Modejournalismus-Studium in Hamburg war für Carlotta die logische Konsequenz. Für die Fashionlabels Edited, Aeyde und Be Edgy Berlin war sie unter anderem für kurze Zeit Chefredakteurin, Head of PR oder die Praktikantin. Dabei kam sie auch mal mit Andreas Bourani ins Gespräch, es ging um Neurowissenschaften. Von Berlin ging es nach Lissabon: Dort lernte Carlotta zwar kein Portugiesisch, dafür aber fließend HTML, CSS und Javascript. Das Pastel de Nata tauschte sie für den Master wieder gegen Franzbrötchen – den Hamburger S(ch)nack mag sie immer noch am liebsten. Kürzel: cas