Eintritt frei: Festivals müssen nicht immer teuer sein. Wir haben die sieben besten Veranstaltungen in Hamburg herausgesucht, die ein volles Programm auch für leere Geldbeutel garantieren.

Wortgewandt Festival

Wortakrobat*innen treffen sich vom 11. bis 18. Mai im Brakula, dem Bramfelder Kulturladen, zum gemeinsamen Slam beim Wortgewandt Festival. Neben den Auftritten der Künstler*innen gibt es die Möglichkeit, an Rap, Songwriting und Poetry Slam-Workshops teilzunehmen und sogar selbst auf der Bühne das eigene Können zum Besten zu geben.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von wortgewandt (@wortgewandt_festival) am

Wortgewandt Festival | Bramfelder Kulturladen | Workshops: Montag bis Samstag von 12 – 15 Uhr | Konzerte: Freitag und Samstag ab 20 Uhr


Summer Opening

Ebenfalls am 11. Mai findet das Summer Opening im Elbpark Entenwerder statt. Progressive, Psytrance und Psychedelic Techno: Musikalisch bietet das internationale Line-up Abwechslung für Techno-Freund*innen. Das Summer Opening ist kostenlos, allerdings werden beim Besuch vier Euro Kultur- und Quartiersbeitrag fällig. Einlass ab 18 Jahren.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Frank Menzi (@neues_und_schoenes) am

Summer Opening | Elbpark Entenwerder | 14 bis 22 Uhr | 4 Euro Kultur- und Quartiersbeitrag


Futur 2 Festival

Energieautark feiern und das fast ohne Müll: Das Futur 2 findet am 25. Mai zum zweiten Mal statt und besteht aus zwei Bühnen. Eine davon wird durch Trittkraft auf Fahrrädern betrieben, die andere durch Solarenergie. Auch Zero Waste wird beim Futur 2 groß geschrieben: Letztes Jahr kamen bei 5000 Besucher*innen gerade einmal 150 Kilogramm Müll zusammen: Das entspricht etwa 30 Gramm pro Person und insgesamt nur zwei vollen Mülltonnen.

Menschen sitzen auf Fahrrädern, um mit Trittkraft die Energie für eine Bühne des Futur 2 Festivals zu produzieren.
Trittkraft erzeugt Sound. Foto: Futur 2 Festival

Futur 2 Festival | Elbpark Entenwerder | Ab 12 Uhr


Stamp Festival

Straßenkunst in all seinen Farben, Formen und Ausrichtungen findet vom 14. bis 16. Juni auf dem Stamp Festival statt. Im Rahmen der Altonale bringt das Straßenfest Künstler*innen aus der ganzen Welt zusammen: von Urban Art über Theater im öffentlichen Raum bis zu Musik- und Tanzauftritten. Wer die Performance mag, kann sein*ihr Kleingeld als kleine Gage in die Hüte der Künstler*innen werfen. Ansonsten ist das Festival kostenlos.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

@noesob @thesmashupbattle @vagabondcrewofficial @taipeibboycity #bboying #winner #france #germanybboycity #taiwan #stampfestival #hiphop

Ein Beitrag geteilt von Axel Zielke (@axelzielke) am


STAMP Festival | Rund um den Bahnhof Altona | Freitag ab 18 Uhr, Samstag ab 9 Uhr, Sonntag ab 13 Uhr


Der letzte Tanz

“Wenn die Sonne lacht, wird alles wieder gut.” Am 15. Juni lädt das Art & Brothers-Team in den Sommergarten des Thomas Read ein: Open Air direkt auf St. Pauli. DJs wie Me & My Monkey, Kilanu und Dirty Dominguez sorgen für fette Beats. Rund um den beleuchteten Baum kann unter freiem Himmel getanzt und gefeiert werden. Techno und House, kühle Drinks und Snacks – so kann der Hamburger Sommer beginnen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Art & Brothers (@artandbrothers) am

 Der letzte Tanz | Hinterhof vom Thomas Read | Ab 17 Uhr


Wutzrock Festival

Punk- und Rockfans können sich auf das Wochenende vom 9. bis 11. August freuen: Das Wutzrock Festival wird bereits zum 41. Mal veranstaltet. Neben der Musik bietet das Wutzrock auch Poetry Slams und ein Kinderfest. Wem es beim Feiern zu heiß wird, der kann sich im Eichbaumsee abkühlen. Hier spielt sich alles umsonst und draußen ab: die Veranstaltung und auch das Campen sind kostenlos. Ein Festival mit politischer Aussage: Solidarisch, nicht kommerziell, gegen Sexismus und antifaschistisch.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Wutzrock Festival (@wutzrock_festival) am

Wutzrock Festival | Eichbaumsee Allermöhe | Freitag 17 Uhr bis Sonntag 20 Uhr


Kulturflut Festival

Wer am südlichen Elbufer ein kostenloses Open Air besuchen möchte, kommt zum Kulturflut Festival vom 16. bis 17. August. Das Festival geht dieses Jahr mit zwölf Bands in die fünfte Runde, darunter Diazpora, Dubtari, DenTau und Jon Flemming Olsen. Die Location am Gorch-Fock-Park bietet den außergewöhnlichen Blick auf Hamburgs Villen und den Turm des Lotshauses am Seemannshöft.

Künstler mit Gitarre auf der Bühne des Kulturflut Festival
Auf diesen Act darf man sich auf dem Kulturflut Festival freuen: Shakespeare & the Bible. Foto: Kulturflut

Kulturflut Festival | Gorch-Fock-Park | Freitag und Samstag ab 17.30 Uhr


Die Festival-Locations

Die Karte zeigt einen Überblick der Veranstaltungsorte, die alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind.

Vorheriger ArtikelDas müsst ihr über die Hamburger Bezirkswahlen wissen
Nächster ArtikelHSV: Die Dritte macht’s vor
Justus Beyer, Jahrgang 1993, macht aus Scheiße Geld. Als Mitbegründer der Firma Horse Powered versorgt er Kleingärtner und Floristen mit Naturdünger-Pellets. Mit einem Jahr saß er das erste Mal auf einem Pferd, Landei ist er trotzdem nicht. Für das Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften zog es ihn vom Dortmunder Familienhof nach Hamburg. Dort analysierte er als Werkstudent bei dem Werberiesen Jung von Matt Zielgruppen und Wettbewerber namhafter Kunden. Unternehmen wie BMW, Montblanc und Ricola bereiteten ihm schlaflose Nächte. Bei Xing fand er dann sein persönliches Silicon Valley: Massagen im Büro, Geburtstagskonfetti und persönliche Weihnachtsgrüße vom CEO. Als Curation Manager fütterte Justus den Algorithmus und vernetzte Menschen mit gleichen beruflichen Interessen. Seine Konstante im Leben: Espresso. Kürzel: jub
Lisa Sophie Kropp, Jahrgang 1994, braucht zum Feierabend kein Bier, sondern ein Stück Käse. Für ihren Bachelor in Inklusiver Pädagogik pendelte sie drei Jahre lang von Hamburg nach Bremen und kann seitdem in jeder Bahn schlafen. Nach dem Studium lernte sie in Australien Wein herzustellen, schlürfte Pho in Vietnam und ergriff auch in Thailand Pad Thai für gutes Essen. Zurück in Hamburg stieg sie konsequenterweise als freie Mitarbeiterin des Magazins „Food and Travel“ ins Berufsleben ein. Für das „Hamburger Abendblatt“ schrieb sie über die besten Grillplätze und das Kulturprogramm Harburgs. Neben den Deichtorhallen und dem Deutschen Schauspielhaus findet man Lisa häufig im Abaton. Sie liebt deutsche Filme – aber nicht Matthias Schweighöfer. Der ist ihr zu cheesy. Kürzel: lis
Melanie Weimann, Jahrgang 1992, ist in ihrem Leben zwölf Mal umgezogen – einmal davon mit dem Flixbus. In Ansbach studierte die gebürtige Fränkin Ressortjournalismus mit Schwerpunkt Medizin und Biowissenschaften. Im Anatomiekurs hielt sie sogar einmal ein menschliches Herz in den Händen. Ihr Studium schloss sie allerdings in der Medienethik ab: mit einer Analyse über Jan Böhmermanns Schmähgedicht und vermutlich dem Weltrekord von Schimpfwörtern in einer wissenschaftlichen Arbeit. Später zog sie von München über Nürnberg nach Berlin, wo sie in einer Agentur und in Startups in der PR und Unternehmenskommunikation arbeitete. Unter anderem betreute sie einen Hersteller von Luxus-Hundebetten, eine Plattform für Smart Home und organisierte Events für die Dating-App Tinder: Mate, Calls und Pitches inklusive. Kürzel: mew

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here