Erstmals startet das Hamburger Theaterfestival schon im Frühjahr. Ab heute werden acht Produktionen aus Deutschland und Österreich in verschiedenen Theatern gezeigt.

Am 6. Mai beginnt das elfte Hamburger Theaterfestival. Bis zum 13. Juni werden in verschiedenen Hamburger Theatern Produktionen aus Hamburg, Berlin, München und Wien aufgeführt. Das Festival fand bislang im Herbst statt. Wegen Terminkollisionen entschieden sich die Veranstalter in diesem Jahr aber für eine Verlegung ins Frühjahr. Bekannte Namen in dieser Spielzeit sind unter anderen Caroline Peters, Sophie von Kessel und Olli Dietrich.

Antú Romero Nunes, Hausregisseur am Thalia Theater, eröffnet das Festival im Deutschen Schauspielhaus ab 19 Uhr mit seiner Interpretation von “Die Orestie”, einer Produktion des Burgtheaters Wien. Die Besonderheit: Es spielt ein reines Frauenensemble. Mit “Medea”, ebenfalls eine Produktion des Burgtheaters, endet das Hamburger Theaterfestival 2019 auch wieder. Insgesamt acht Aufführungen stehen in diesem Jahr auf dem Programm.

Unsere Theaterfestival Highlights:

  • Im K2 auf Kampnagel wird William Shakespeares „Macbeth“ aufgeführt. Das ist die Eigenproduktion des Hamburger Theaterfestivals in Kooperation mit Kampnagel. Das Stück kann an drei aufeinanderfolgenden Terminen besucht werden: 31. Mai, 1. Juni, 2. Juni jeweils um 20 Uhr.
  • Neben den Theateraufführungen findet auch eine Lesung mit Ulrich Matthes statt. Im Thalia Theater liest er Balladen von Friedrich Schiller. Termin: 20. Mai um 20 Uhr.
  • In der Talkreihe Zündstoffe werden Bühnenstars persönlich. In diesem Jahr stehen Olli Dittrich und Kester Schlenz Rede und Antwort. Termin: 6. Juni um 20 Uhr Im St. Pauli Theater

Das vollständige Festival-Programm 2019 und den Ticketshop findet ihr auf der Webseite des Theaterfestivals. Sichert euch am besten rechtzeitig Tickets, da es für jede Aufführung nur wenige Termine gibt.

dag

Vorheriger ArtikelStaugefahr in Waltershof wegen Brückenreparatur
Nächster ArtikelVolksbegehren zum Pflegenotstand ist unzulässig
Daniel Grodzki, Jahrgang 1994, lernte bereits früh, sich auf mehr als nur sein Augenlicht zu verlassen: Er hat eine degenerative Erkrankung namens Retinitis pigmentosa. So entwickelte er schnell eine Affinität für Audiovisuelles und Technik. Selbst wenn in seinem Bekanntenkreis jemand einen neuen Kühlschrank braucht, lässt er sich von Daniel beraten. Mit Gitarren, diversen weiteren Instrumenten und seiner Stimme macht er Musik, die er im Wohnzimmerstudio selbst aufnimmt und produziert. Seit 2015 kommt die Aufnahmetechnik auch fürs Podcasten zum Einsatz: In “#Reallife” spricht Daniel mit seinem Schulfreund Flo über die Belanglosigkeiten des Alltags, die Karriere als Mikro-Influencer ist in vollem Gang. An der Uni Hamburg studierte er Medien- und Kommunikationswissenschaften, seinen ursprünglichen Berufswunsch “Pokémon-Meister” hat er mittlerweile aufgegeben. Kürzel: dag

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here