Im Hamburger Stadtteil St. Georg wurden mehrere Zebrastreifen durch bunte Regenbogen-Markierungen ersetzt. Die Hamburger Innenbehörde möchte sie nun wieder entfernen lassen. Der Grund: Verwechslungsgefahr.
St. Georg ist kurzzeitig noch bunter geworden: An verschiedenen Straßenübergängen des Stadtteils finden sich seit vergangenem Freitag Regenbogen-Markierungen. Doch diese sollen nun wieder entfernt werden. Laut NDR lehnt die Hamburger Innenbehörde die bunten Querstreifen ab. Sie könnten mit klassischen Zebrastreifen verwechselt werden.
Sie Streifen sind in dieser Form nicht zulässig, erklärte die Behörde gegenüber dem NDR. Gespräche zwischen den beiden Parteien seien geplant. Die Lösung für den Konflikt könnten bunte Längsstreifen auf den Straßen St. Georgs sein. Diese seien völlig unbedenklich und würden nicht mit klassischen Zebrastreifen verwechselt werden.
Regenbogen in der Tempo-30-Zone
St. Georg hat vor Kurzem eine neue Tempo-30-Zone bekommen. In dieser dürfen nach Angaben des Bezirksamt Mitte keine Zebrastreifen eingesetzt werden. Acht Zebrastreifen wurden entfernt und durch bunte Querstreifen ersetzt, die keine verkehrsregelnde Funktion haben. Sie sollen an Vorsicht im Straßenverkehr erinnern. Insgesamt wurden bereits fünf Markierungen an Straßenübergangen aufgebracht, drei weitere sind vom Bezirksamt geplant.
nim/dpa
Titelbild: Axel Heimken/dpa
Reiterhof, Tech-Konzern, Streetfood-Märkte – Nina Maurer, Jahrgang 1994, treibt die Neugier. Als Kind fand sie ihr Glück auf dem Rücken der Pferde. Reitlehrerin wurde sie aber nicht: Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer Schule für Kinder mit Behinderung studierte sie Ökotrophologie in Hamburg. Ihre Begeisterung für Essen und Kommunikation vereinte sie als Werkstudentin und Volontärin in einer PR-Agentur. Für Food-Marken durchforstete sie sämtliche Blogs Deutschlands. Seit 2018 arbeitet sie in der Unternehmenskommunikation des Tech-Konzerns NXP. Wenn sich Nina nicht gerade mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, stöbert sie in der Hamburger Gastro-Szene nach rohem Fisch und Kurzkornreis. Auch zu Hause experimentiert sie gerne: ob Sushi, Curry oder Kürbissuppe – Hauptsache viel Ingwer. Kürzel: nim