Konzerte in der Elbphilharmonie sind nicht mehr so schnell ausverkauft. Mittlerweile kommt man auch noch an Tickets, die schon seit einem Monat angeboten werden. Intendant Christoph Lieben-Seutter beunruhigt das nicht.

Zwei Jahre nach der Eröffnung sind Karten für Konzerte in der Elbphilharmonie nicht mehr so schnell vergriffen, wie noch zu Beginn. Im ersten Jahr war ein Konzert im Großen Saal nach Angaben des Hauses bereits innerhalb von 24 Stunden ausverkauft, berichtet die Wochenzeitung „Die Zeit“. Im zweiten Jahr waren Tickets für Veranstaltungen durchschnittlich eine Woche lang verfügbar und inzwischen sogar einen Monat lang.

Intendant Christoph Lieben-Seutter beunruhige diese Entwicklung nicht. Er sehe den Zeiten, in den nicht mehr jede Veranstaltung ausverkauft ist, gelassen entgegen. „Dann läuft es mit 90 oder 95 Prozent Auslastung, das ist immer noch gut“, sagte er. Bei Veranstaltern sei die Elbphilharmonie unverändert sehr beliebt. „Die Nachfrage ist endlos, manche Abende könnten wir zehnmal vergeben“, sagte Lieben-Seutter.

Mehr als zwei Millionen Besucher*innen

In den letzten zwei Jahren besuchten mehr als zwei Millionen Menschen ein Konzert in der Elbphilharmonie. Rund zehn Millionen Menschen besichtigten die Plaza, die öffentliche Aussichtsplattform, von der man einen Blick aus 37 Metern Höhe über den Hamburger Hafen hat.

Die Besucherzahlen aus dem letzten Jahr findet ihr hier.

nim/dpa

Titelbild: Thies Rätzke

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Reiterhof, Tech-Konzern, Streetfood-Märkte – Nina Maurer , Jahrgang 1994, treibt die Neugier. Als Kind fand sie ihr Glück auf dem Rücken der Pferde. Reitlehrerin wurde sie aber nicht: Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer Schule für Kinder mit Behinderung studierte sie Ökotrophologie in Hamburg. Ihre Begeisterung für Essen und Kommunikation vereinte sie als Werkstudentin und Volontärin in einer PR-Agentur. Für Food-Marken durchforstete sie sämtliche Blogs Deutschlands. Seit 2018 arbeitet sie in der Unternehmenskommunikation des Tech-Konzerns NXP. Wenn sich Nina nicht gerade mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, stöbert sie in der Hamburger Gastro-Szene nach rohem Fisch und Kurzkornreis. Auch zu Hause experimentiert sie gerne: ob Sushi, Curry oder Kürbissuppe – Hauptsache viel Ingwer. Kürzel: nim

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