HAW Hamburg erhält Zertifikat für Familienfreundlichkeit

Auszeichnung

Fünf Personen stehen auf einer Bühne. Drei halten ein Zertifikat in den Händen.
HAW Hamburg ist besonders familienfreundlich: In Berlin nahm Christiane Prochnow-Zahir, Leiteirn Stabsstelle für Gleichstellung an der HAW (2. von rechts) das Zertifikat entgegen. Foto: Thomas Ruddies / Christoph Petras

Die Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist als familiengerechte Einrichtung ausgezeichnet worden. Neben den bereits bestehenden Angeboten ist ein Pflege- und Erziehungspass in Planung. 

Zum fünften Mal ist die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg mit dem Zertifikat „familiengerechte Hochschule“ ausgezeichnet worden. Geehrt wird damit das Engagement der Bildungseinrichtung für eine gute Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit dem Privatleben.

So vermittelt das Familienbüro der HAW etwa eine Kindernotfallbetreuung oder hilft Studierenden und Mitarbeiter*innen, wenn sie einen Pflegenotfall in der Familie haben. Hochschulangehörige werden zudem bei der Vergabe von Kitaplätzen der Kindertagesstätte am Campus Berliner Tor bevorzugt.

Darüber hinaus bietet die Hochschule Informationsveranstaltungen zu Themen wie Elternschaft, Pubertät oder Demenz an, sowie ein Ferienprogramm für Kinder von Studierenden und Beschäftigten. Die nächsten Veranstaltungen finden im September statt, die Termine werden online bekanntgegeben. Im November wird es eine hochschulübergreifende Vortragsreihe zum Thema „Studieren mit Familie“ geben.

Familienbüro berät bei Vereinbarkeit von Studium und Familie

„Die Angebote des Familienbüros, insbesondere die gute Beratung, finden starken Zuspruch, sowohl von Studierenden als auch von Beschäftigten“, sagt Susann Aronsson vom Familienbüro der HAW Hamburg. Studierende und Beschäftigte könnten sich bei Fragen und Problemen jederzeit an die Einrichtung wenden.

Für die Zertifizierung wurden Studierende und Beschäftigte der HAW befragt. Im Zuge dessen konnten sie auch Weiterentwicklungen anregen. Dabei ist die Idee eines Pflege- und Erziehungspasses entstanden. Dieser soll Eltern und Pflegenden Erleichterung im Studien- und Berufsalltag bringen und wird derzeit entwickelt.

Die Übergabe des Zertifikats fand am Dienstag in Berlin statt, erhalten hatte die HAW Hamburg die Auszeichnung bereits im September.

Mehr Infos und den Kontakt zum Familienbüro findet ihr auf der Webseite der HAW Hamburg

sju

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Sandra Jütte, Jahrgang 1985, hat schon beim Imperium gearbeitet. Aber keine Sorge: In diesem Fall ist das eine Schauspielagentur in Berlin. Für ihr Studium der Wirtschaftskommunikation zog sie von Niedersachsen in die Bundeshauptstadt, bevor sie für ein Reisemagazin die Straßen Kapstadts erkundete. Dem Lokaljournalismus blieb sie während ihres Volontariats bei der "Märkischen Oderzeitung" in Brandenburg treu. Die Themen waren dort sogar spannender: Sandra schrieb unter anderem über einen entführten Dackel, den Sexshop im 5000-Seelen-Dorf und dreifachen Mord. In ihrer Zukunft sieht sie sich im Online- oder Fernsehjournalismus, denn sie will mehr als nur Print. Schokolade zum Beispiel. Kürzel: sju

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