Plastikfrei einkaufen: Das ist in Hamburg in speziellen Geschäften möglich. FINK.HAMBURG hat einen Unverpackt-Laden in Ottensen besucht und sich erklären lassen, wo jede*r Plastik einsparen kann.

Umweltbewusster und nachhaltiger leben – das ist in Zeiten von Fridays für Future für viele ein Thema. Dazu gehört auch es auch, weniger Plastikmüll zu produzieren. Dennoch sammelte die Stadtreinigung Hamburg allein im Jahr 2018 mehr als eine halbe Million Tonnen Abfall und Wertstoffe ein.

Das wollen einige Gewerbetreibende ändern: Mittlerweile gibt es in vielen Städten Läden, in denen Kund*innen plastikfrei Lebensmittel und Haushaltswaren einkaufen können. In Hamburg hat mit Stückgut in Ottensen 2017 das erste Geschäft dieser Art eröffnet. Doch wie funktioniert so ein Geschäft? Die Antwort gibt’s im FINK.HAMBURG-Podcast.

Ganz ohne Plastik geht es nicht

Außerdem erklärt der Verpackungsexperte Bernd Sadlowsky, Professor für Werkstoff- und Verpackungstechnik an der HAW Hamburg und Geschäftsführer des BFSV Verpackungsinstitut Hamburg, warum wir heute überhaupt von so vielen Verpackungen umgeben sind. Und wir liefern euch Tipps, wie ihr euren Alltag ohne Plastik gestalten könnt. 

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Sandra Jütte, Jahrgang 1985, hat schon beim Imperium gearbeitet. Aber keine Sorge: In diesem Fall ist das eine Schauspielagentur in Berlin. Für ihr Studium der Wirtschaftskommunikation zog sie von Niedersachsen in die Bundeshauptstadt, bevor sie für ein Reisemagazin die Straßen Kapstadts erkundete. Dem Lokaljournalismus blieb sie während ihres Volontariats bei der "Märkischen Oderzeitung" in Brandenburg treu. Die Themen waren dort sogar spannender: Sandra schrieb unter anderem über einen entführten Dackel, den Sexshop im 5000-Seelen-Dorf und dreifachen Mord. In ihrer Zukunft sieht sie sich im Online- oder Fernsehjournalismus, denn sie will mehr als nur Print. Schokolade zum Beispiel. Kürzel: sju
Daniel Grodzki, Jahrgang 1994, lernte bereits früh, sich auf mehr als nur sein Augenlicht zu verlassen: Er hat eine degenerative Erkrankung namens Retinitis pigmentosa. So entwickelte er schnell eine Affinität für Audiovisuelles und Technik. Selbst wenn in seinem Bekanntenkreis jemand einen neuen Kühlschrank braucht, lässt er sich von Daniel beraten. Mit Gitarren, diversen weiteren Instrumenten und seiner Stimme macht er Musik, die er im Wohnzimmerstudio selbst aufnimmt und produziert. Seit 2015 kommt die Aufnahmetechnik auch fürs Podcasten zum Einsatz: In “#Reallife” spricht Daniel mit seinem Schulfreund Flo über die Belanglosigkeiten des Alltags, die Karriere als Mikro-Influencer ist in vollem Gang. An der Uni Hamburg studierte er Medien- und Kommunikationswissenschaften, seinen ursprünglichen Berufswunsch “Pokémon-Meister” hat er mittlerweile aufgegeben. Kürzel: dag