Mehr Ermittlungsverfahren und eine höhere Aufklärungsquote: Das zeigt die Kriminalstatistik 2018 der Polizei Hamburg. Nun möchte der Senat 50 weitere Stellen schaffen. Doch wie kriminell ist Hamburg wirklich? Ein Blick auf die Zahlen.

Die Anzahl der eingeleiteten Ermittlungsverfahren in Hamburg nimmt zu, und auch die Aufklärungsquote ist gestiegen. Um die Mitarbeiter der Ermittlungsbehörden zu entlasten, möchte der Senat 50 neue Stellen schaffen. Die Kosten hierfür sollen sich nach Angaben der Justizbehörde ab 2020 auf 4,2 Millionen Euro jährlich belaufen.

Mehr als 218.000 Straftaten wurden 2018 in Hamburg registriert. Fast 14.000 Fahrräder wurden gestohlen und mehr als 38.000 Vermögens- und Fälschungsdelikte gemeldet.

Doch wie kriminell ist Hamburg wirklich? Wo in Hamburg ist die Kriminalität am höchsten und wie viele Strafverfahren wurden 2018 aufgeklärt? FINK.HAMBURG hat sich die Kriminalstatistik 2018 der Polizei Hamburg angesehen und Euch einen Überblick verschafft.

 

Grafiken erstellt von Luise Reichenbach mithilfe von Piktochart.

Ein Blick auf die Zahlen und die Statistiken zeigen: Die Anzahl der Straftaten in Hamburg sinkt auf den tiefsten Stand seit 37 Jahren. Auch das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden (Zahl der Taten je 100.000 Einwohner) ist so gesunken.

Im Vergleich zu Hannover, Frankfurt am Main oder Berlin kannst du beruhigt durch Hamburgs Straßen schlendern. Alle drei Städte weisen eine höhere Kriminalitätsrate als Hamburg auf (Straftaten und Einwohneranzahl in Relation).

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Auch Containern ist (derzeit) eine Straftat. Einen Überblick findest du hier.

Titelfoto: Pexels

lr/dpa

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Luise Reichenbach, Jahrgang 1994, hat vier Vornamen, nutzt aber keinen davon. Die Hamburgerin legt sich nicht gerne fest: Sie zog von Hamburg nach Bayern, wechselte von Wirtschaft zur Kommunikationswissenschaft und redet mal über Schrotträder, mal über moderne Malerei. Im Zweitfach studierte Lissy Kunstgeschichte und lernte beim deutschen Cocktailmeister den perfekten Whiskey Sour zu mixen. Bei Scholz & Friends in Berlin arbeitete sie unter anderem für Amnesty International, Mercedes und Vodafone. Für Montblanc organisierte sie Messen für die neuen Kollektionen in ihrer Heimatstadt Hamburg. Am Wochenende steht sie im Schanzenviertel am Kickertisch oder klappert mit ihrem Rad die Flohmärkte ab, immer auf der Suche nach seltenen Bildern oder neuem Lesestoff. Kürzel: lr
Oliver Völling hat bereits in allen Himmelsrichtungen Deutschlands gelebt: Geboren ist er 1994 am Niederrhein, aufgewachsen in Würzburg. Mit 14 Jahren bekam er seine erste Videokamera, mit der er viel experimentierte. Nach dem Abitur zog er für ein Praktikum bei der Produktionsfirma Lecturio nach Leipzig und drehte E-Learning-Videos. Hier entstand der Wunsch, sich professionell mit Film, Schnitt und Dramaturgie zu beschäftigen. All das hat er in seinem Bachelorstudium in Medientechnik an der HAW Hamburg gelernt. Im Marketing von Lufthansa Technik fotografierte und filmte er unter anderem Spülmaschinen oder Duschen, die in Privatjets eingebaut werden. In seiner Freizeit schreibt er Fantasy-Kurzgeschichten, inspiriert vom Altgriechischen, und entwirft Rollenspiele. Kürzel: ovö