Am vergangenen Samstag startete der Triathlon in Hamburg. Knapp 5.000 Athlet*innen traten in der Sprintdistanz (500m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen) gegeneinander an. Rund 150.000 Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe.

Bei den Frauen gewann Non Stanford (Großbritannien) mit einer Zeit von 59:24. Auf Platz zwei landete die Vorjahressiegerin Cassandre Beaugrand (59:31) aus Frankreich, Platz drei erreichte Summer Rappaport (59:42) aus den USA. Die WM-Führende Katie Zaferes, ebenfalls aus den USA, stürzte und erreichte nur den 35. Platz.

Bei den Männern schafften es Jacob Birtwhistle (Australien) vor Vincent Luis (Frankreich) und Jelle Geens (Belgien) auf das Podest. Mit einer Zeit von 55:09 setzte sich Birthwhistle nur knapp gegen Luis (55:10) und Geens (55:13) durch.

Beste Deutsche Triathletin war die Zweitplatzierte aus dem letzten Jahr, Laura Lindemann, auf Platz sieben (59:52). Ebenfalls auf dem siebten Platz landete der schnellste Deutsche Triathlet Justus Nieschlag (55:25).

Silber für deutsches Team bei den Mixed-Team-Staffeln

Am Sonntag starteten 18 Teams aus verschiedenen Nationen in der Mixed-Team-Staffel. Hierbei kämpften für jedes Team jeweils zwei Männer und zwei Frauen um den Sieg. Jedes Staffel-Mitglied musste 300 Meter schwimmen, sieben Kilometer radfahren und 1,7 Kilometer laufen.

Knapp hinter Titelverteidiger Frankreich schaffte es das deutsche Team auf den zweiten Platz. Laura Lindemann (Potsdam), Valentin Wernz (Tuttlingen), Nina Eim (Itzehoe) und Justus Nieschlag (Saarbrücken) gewannen die Silbermedaille. „Mehr geht nicht“, sagte Bundestrainer Faris Al-Sultan stolz. Damit hat das Team einen großen Schritt in Richtung Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio gemacht.

Die Zuschauerresonanz fiel geringer aus als in den vergangenen Jahren. Durch Sportereignisse wie die Beachvolleyball-WM, das deutsche Galopp-Derby und das Finale der Frauenfußball-WM mussten die Sportler*innen schon um 9:30 Uhr starten.

Bei den Einzelrennen auf dem Rad am Samstag kam es aufgrund der nassen Straßen zu Stürzen in engen Kurven. Für Trainer Al-Sultan ist das allerdings kein Kritikpunkt: „Es ist vom Weltverband gewünscht, dass die Wettkämpfe interessant werden, dass es enge Kurven gibt, oder dass es bergig ist. Das Radfahren soll kein langweiliges Rumrollen sein.“

jag/dpa

Titelfoto: Getty Images for IRONMAN

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Jannik Golek, geboren 1994 in Altona, backt Pizza, die sogar Otto Waalkes schmeckt. Der Hamburger mit kroatischen Wurzeln ist nachtaktiv und morgens passiv, was er durch mindestens fünf Becher Kaffee ausgleicht. Überschüssige Energie baute er bei waghalsigen Bungeesprüngen im australischen Regenwald ab. In Hamburg nutzt er sie für Headbanging im Proberaum seiner Metalcore-Band “Call me home”. Nach dem Studium des Bibliotheks- und Informationsmanagements ist er als Frontend-Entwickler in einer Musikagentur tätig. Für diese hat er eine Website für die DJ-Szene umgesetzt und sich um deren Usability gekümmert. In der KFZ-Werkstatt seines Vaters schraubte er schon als Jugendlicher, seitdem ist er fasziniert von allem, was Motoren und Räder besitzt. Wenn sich das Hamburger Schietwetter erbarmt, ist er auf einem seiner beiden Motorräder unterwegs. Kürzel: jag

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