Hamburger Wände werden vorrangig von sexistischen und rassistischen Graffitis gesäubert. Das geht aus einer Antwort des Senats an die AfD hervor. Die hatte eine Kleine Anfrage zu besprühten Wänden in Wilhelmsburg gestellt. 

Sexismus und Rassismus haben in der Street Art nichts zu suchen. Das macht die Antwort des Hamburger Senats auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Detlef Ehlebracht deutlich. Demnach schaut die Stadt Hamburg zunächst auf den Inhalt der gesprühten Motive: „Sexistisch oder rassistisch motivierte Graffitis werden nach Bekanntwerden umgehend entfernt.“ Eine Entfernung sämtlicher Sprühereien in der Stadt könne dagegen nicht gewährleistet werden.

Ehlebracht hatte seine Bedenken über besprühte Lärmschutzwände in der Wilhelmsburg Reichsstraße geäußert. Nach seiner Ansicht verstopft die Farbe die Poren in den Betonwänden, die den Schall absorbieren sollen. Laut Senat zeigen aktuelle Messungen, dass die Sprühereien die Funktion der Larmschutzwände kaum einschränke.

sis/dpa

Titelfoto: Unsplash/Volkan Olmez

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Simon Schröder, Jahrgang 1992, fehlt als Schönwetter-Surfer nur eines an seiner geliebten Heimatstadt: Dauersonne. Deshalb entflieht er jeden Sommer Hamburgs Schmuddelwetter und arbeitet als Wellenreitlehrer an der französischen Atlantikküste. Sein Studium der Kulturwissenschaften in Lüneburg war ihm zu theoretisch. Praktische Arbeit fand er nach seinem Abschluss bei den Online-Magazinen "Zeitjung" und "Bento". Mit seinem Gespür für Menschen interviewte er Pornoproduzenten, Freier und Lehrer. Wenn er es an seinem Schreibtisch nicht mehr aushielt, kochte er im Nil und Salt & Silver. Für seine zwei Mitbewohner macht er noch heute seine raffinierte Bolognese. Geheimzutat: Schokolade. Das würde er aber nie jemandem verraten. Kürzel: sis

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