Streik des Kabinenpersonals: Am Hamburger Flughafen fallen vor allem Flüge nach Frankfurt am Main und München aus. Informationen gibt es auf der Webseite der Lufthansa und des Flughafens. 

Das Kabinenpersonal der Lufthansa streikt am Donnerstag und Freitag in Deutschland. Das führte am Morgen auch am Hamburg Airport zu vielen Flugausfällen.

Betroffen sind vor allem die Verbindung zwischen Hamburg und Frankfurt am Main sowie die Flüge nach München. Verbindungen der Tochtergesellschaften von Lufthansa werden nicht bestreikt.

Wie viele Flüge in den nächsten zwei Tagen genau ausfallen und ob nur diese Verbindungen durch den Streik gestört werden, ist noch unklar. Auf der Webseite des Flughafens können sich Passagiere informieren, ob ihr Flug starten wird oder nicht. Auch können Betroffene ihren Flugstatus bei Lufthansa abrufen.

Die Lage am Donnerstagmorgen scheint allerdings entspannt zu sein. “In den Terminals ist es sehr ruhig”, sagte die Flughafensprecherin Katja Bromm am Morgen. Viele Passagiere hätten sich rechtzeitig über ihren Flugstatus informiert.

Nicht nur Hamburg betroffen

Der Streik führt nicht nur am Hamburger Flughafen zu Problemen. Laut der Lufthansa werden insgesamt 1300 Flüge am Donnerstag und Freitag nicht starten.

Als Entschädigung bietet die Fluggesellschaft Reisenden mit einer Verbindungen von oder nach Frankfurt und München eine kostenlose Umbuchung innerhalb der nächsten zehn Tagen an – unabhängig davon, ob ihr Flug betroffen ist oder nicht. Wer möchte, kann auch die Deutsche Bahn nutzen und sein Flugticket online in einen Fahrschein umwandeln.

Lufthansa ging vor Gericht   

Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) e.V. rief am Montag zum Streik auf. Die Lufthansa zog deswegen vor Gericht. Das Landesarbeitsgericht und Arbeitsgericht in Frankfurt lehnten den Eilantrag gegen den Streik jedoch ab. 

sis/dpa

Titelfoto: Unsplash/Marco López

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Simon Schröder, Jahrgang 1992, fehlt als Schönwetter-Surfer nur eines an seiner geliebten Heimatstadt: Dauersonne. Deshalb entflieht er jeden Sommer Hamburgs Schmuddelwetter und arbeitet als Wellenreitlehrer an der französischen Atlantikküste. Sein Studium der Kulturwissenschaften in Lüneburg war ihm zu theoretisch. Praktische Arbeit fand er nach seinem Abschluss bei den Online-Magazinen "Zeitjung" und "Bento". Mit seinem Gespür für Menschen interviewte er Pornoproduzenten, Freier und Lehrer. Wenn er es an seinem Schreibtisch nicht mehr aushielt, kochte er im Nil und Salt & Silver. Für seine zwei Mitbewohner macht er noch heute seine raffinierte Bolognese. Geheimzutat: Schokolade. Das würde er aber nie jemandem verraten. Kürzel: sis

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