Vor 50 Jahren erschien „Abbey Road“ mit dem legendären Album-Cover, das die Beatles auf dem Zebrastreifen vor dem Londoner Tonstudio zeigt. Damit endete die gemeinsame Karriere der vier Musiker. Weißt du als Hamburger, wo sie begann?

Welchen Spitznamen trugen die Beatles in Deutschland?

Ein Portrait der Beatles Bildquelle: Pixabay
Correct! Wrong!

Zu Beginn ihrer Karriere lernten die Beatles in Hamburg die Fotografin Astrid Kirchherr kennen. Diese empfahl den Musikern, ihre Frisuren zu ändern: Während die Sänger ihre Haare zuvor immer nach hinten kämmten, schlug Kirchherr vor, sie stattdessen in die Stirn zu kämmen und rund zu schneiden. Diese Frisur, mit der sie aussahen wie Pilzköpfe, wurde zu ihrem Markenzeichen.

In welchem Hamburger Nachtclub hatte die Band ihren ersten Auftritt?

Die Nachtclubs auf der Großen Freiheit. Bildquelle: Pixabay
Correct! Wrong!

Am 17. August 1960 gab die Popband ihr erstes Konzert unter dem Namen "The Beatles". Ab diesem Zeitpunkt spielte sie täglich in dem Nachtclub "Indra". Der Club musste wegen Ruhestörung im Oktober geschlossen werden. Daher zog die Band in den "Kaiserkeller" um.

Mit welchem Song gelang den Beatles ihr weltweiter Durchbruch?

Ein Mann liegt auf dem Rücken und stellt seinen Fuß auf ein Radio mit Antenne Bildquelle: Pixabay
Correct! Wrong!

Die erste Single der Band "Love Me Do" erschien im Jahr 1962. Den weltweiten Durchbruch schafften sie 1963 mit der Single "I Want to Hold Your Hand". Allein in England gab es eine Million Vorbestellungen, und in den US-Charts schaffte es der Song bis an die Spitze.

Wie heißt der Song über einen Mann, der die Beatles wohl mit der ein oder anderen "Medizin" versorgt hat?

Die Beatles in schrillen Gewändern am Feiern. Bildquelle: Parlophone Music Sweden, Press photo of The Beatles during Magical Mystery Tour, CC by 3.0
Correct! Wrong!

Mit "Doctor Robert" fand die Band einen musikalischen Weg, ihren befreundeten "Arzt" als Heiligen zu porträtieren. Ob es sich dabei um den Londoner Robert Fraser, Freund der Band, der eine "verlässliche Quelle für Pott und Kokain" gewesen sein soll oder den New Yorker Arzt Dr. Robert Freymann, der dafür bekannt war, seiner wohlhabenden Kundschaft mit Amphetaminen angereicherte Vitamin-B-12-Spritzen zu verabreichen, bleibt ein Mysterium.

Wie sollte das Album "Abbey Road" eigentlich heißen?

Eine Treppe führt hinaus zu dem Eingang des Abbey Road Studios. Bildquelle: Pixabay
Correct! Wrong!

Everest war die Zigarettenmarke des Tontechnikers der Beatles. Für das Albumcover sollte die Band eigentlich auf den Mount Everest gebracht werden. Die hatten allerdings schon von den Studioaufnahmen genug voneinander. Die Idee kam auf, das Bild einfach vor dem Studio aufzunehmen. Weniger als zehn Auslöser und keine halbe Stunde später war das wohl berühmteste Cover überhaupt produziert.

Warum verließ die Band Hamburg im November 1960?

Schwarz-weiß Foto der Beatles. Bildquelle: Pixabay
Correct! Wrong!

Am 30. November 1960 hatte die Band ihren letzten Auftritt im "Kaiserkeller", der ohne George Harrison erfolgte. Er wurde bereits am 21. November abgeschoben, da er mit 17 Jahren zu jung war, um in Nachtclubs zu arbeiten. Paul McCartney und Pete Best wurden gleichzeitig der Brandstiftung verdächtigt. Auch sie mussten Anfang Dezember wegen fehlenden Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen Deutschland verlassen.

Was stand am 10. April 1970 auf der Titelseite des britischen "Daily Mirror" und besiegelte die Trennung der Band?

Die Titelseite einer Zeitung, auf der "Breaking News" steht Bildquelle: Pixabay
Correct! Wrong!

Die Trennung war jedoch nur noch eine Formalität, da die vier Bandmitglieder schon lange zuvor zerstritten waren und eigene Solo-Projekte verfolgten.

Mit welchem berühmten Denkmal wird den Beatles heute noch in Hamburg gedacht?

Figuren der Beatles als Denkmal Bildquelle: Pixabay
Correct! Wrong!

2008 wurde das Denkmal, der Beatles-Platz, offiziell eingeweiht. Er liegt in direkter Nähe der S-Bahn Haltestelle Reeperbahn, unweit des "Indra"-Clubs. Die Schallplatte besteht aus schwarzem Granitstein, in die Edelstahlbänder eingefügt wurden, auf denen zirka 70 Songtitel der Beatles eingraviert sind. Daneben stehen Skulpturen der Band aus Edelstahl.

Hamburg und die Beatles
You're so heavy!

Veranstaltungszentrum Fabrik in Hamburg-Ottensen

Als Belohnung gibt's einen Kulturtipp: Beatles-Expertin Stefanie Hempel bietet Touren durch das musikalische Hamburg auf den Spuren der Band an: http://www.hempels-musictour.de/ Viel Spaß dabei und weiterhin beim Beatles hören!
Anscheinend lebst du nicht in einem gelben U-Boot.

Zeichnung von Katze mit Cap und Brille.

Es war ein Versuch wert und vielleicht fällt dir der ein oder andere erzählenswerte Fakt ein, wenn du das nächste Mal über die Große Freiheit torkelst.

Titelbild: Parlophone Music Sweden, Press photo of The Beatles during Magical Mystery Tour, CC by 3.0

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Nikolas Baumgartner, Jahrgang 1993, ist ein Draufgänger. Selbst mit wütenden Büffeln hat er sich in Kalifornien bereits gemessen. Schon früh zog es ihn in die Welt: Nach dem Abitur tauschte er die Weinregion Hohenlohe für ein halbes Jahr gegen Australiens Ostküste. Seine GoPro-Aufnahmen von Kängurus oder Koalas inspirierten ihn zu einem Auslandssemester an der Universität in Long Beach, Steven Spielbergs Alma Mater. Die Sauna ersetzt die kalifornische Sonne in seiner Wahlheimat Hamburg, wo er nach seinem Medientechnik-Studium als Fotograf, Videoproduzent und Veranstaltungstechniker tätig ist. Gerne besucht er Musik- und Kulturveranstaltungen oder organisiert sein eigenes Open Air auf der Veddel. Er baut selbst Gemüse an und unterstützt mit seinem Verein "damnit e.V." Fairtrade. Kürzel: nik
Reiterhof, Tech-Konzern, Streetfood-Märkte – Nina Maurer , Jahrgang 1994, treibt die Neugier. Als Kind fand sie ihr Glück auf dem Rücken der Pferde. Reitlehrerin wurde sie aber nicht: Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer Schule für Kinder mit Behinderung studierte sie Ökotrophologie in Hamburg. Ihre Begeisterung für Essen und Kommunikation vereinte sie als Werkstudentin und Volontärin in einer PR-Agentur. Für Food-Marken durchforstete sie sämtliche Blogs Deutschlands. Seit 2018 arbeitet sie in der Unternehmenskommunikation des Tech-Konzerns NXP. Wenn sich Nina nicht gerade mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, stöbert sie in der Hamburger Gastro-Szene nach rohem Fisch und Kurzkornreis. Auch zu Hause experimentiert sie gerne: ob Sushi, Curry oder Kürbissuppe – Hauptsache viel Ingwer. Kürzel: nim

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