Strommasten im Sonnenuntergang
Vattenfall erhöht die Strompreise. Bild: analogicus auf Pixabay

Vattenfall-Kunden müssen ab dem 1. März mehr Geld für eine Kilowattstunde zahlen. Aber nicht nur der Privatanbieter erhöht in Hamburg die Preise. Auch der städtische Energieversorger kündigt Preiserhöhungen an.

Mehr Geld für Strom: Das Energieunternehmen Vattenfall erhöht ab dem 1. März 2020 die Stromkosten in Hamburg. Nach Angaben des Unternehmens steigt der Preis für jeden Haushalt durchschnittlich um 3,67 Euro pro Monat. Das ist ein Anstieg um 4,93 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Grund für das Plus sind nach Angaben von Vattenfall unter anderem das erhöhte Netzentgelt von Stromnetz Hamburg, dem Betreiber des Stromverteilungsnetzes inklusive der Infrastruktur für Elektromobilität in Hamburg und in der Metropolregion. Auch der Anstieg der EEG-Umlage 2020 habe einen Einfluss. Mit der Gebühr pro Kilowattstunde will der Bund die erneuerbaren Energien künftig weiter ausbauen.

Laut Vattenfall machen 77 Prozent des Strompreises Abgaben an den Staat aus. Der Strompreisanstieg ist dieses Jahr dennoch geringer als 2019. Dort betrug er 7,58 Prozent.

Nicht nur Vattenfall wird teurer

Laut dem Vergleichsportal Verivox werden 2020 insgesamt über 540 Energieunternehmen  in Hamburg ihre Preise um durchschnittlich 6 Prozent erhöhen. Darunter auch der städtische Energieversorger Hamburg Energie, der seine Preisanpassung auch mit höheren Beschaffungskosten rechtfertigt.

Laut Angaben von Vergleichsportalen sollen die Großhandelspreise 2019 indes um knapp ein Drittel gesunken sein. Das hat aber keine kurzzeitigen Effekte auf Grundversorger, heißt es beim Unternehmen Vattenfall nach Rückfrage.

Vattenfall informiert seine Kunden persönlich per Post über die Preisänderung und wie sich diese verteilt. 2018 bezog das Unternehmen 42 Prozent seiner Energie aus Kernkraft. Bis 2060 möchte es alle CO2-Emissionen zurückfahren.

ovö/dpa

Titelbild: analogicus auf Pixabay

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Oliver Völling hat bereits in allen Himmelsrichtungen Deutschlands gelebt: Geboren ist er 1994 am Niederrhein, aufgewachsen in Würzburg. Mit 14 Jahren bekam er seine erste Videokamera, mit der er viel experimentierte. Nach dem Abitur zog er für ein Praktikum bei der Produktionsfirma Lecturio nach Leipzig und drehte E-Learning-Videos. Hier entstand der Wunsch, sich professionell mit Film, Schnitt und Dramaturgie zu beschäftigen. All das hat er in seinem Bachelorstudium in Medientechnik an der HAW Hamburg gelernt. Im Marketing von Lufthansa Technik fotografierte und filmte er unter anderem Spülmaschinen oder Duschen, die in Privatjets eingebaut werden. In seiner Freizeit schreibt er Fantasy-Kurzgeschichten, inspiriert vom Altgriechischen, und entwirft Rollenspiele. Kürzel: ovö

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