Auf dem Jungfernstieg sollen Autos dem Bus- und Radverkehr weichen. Zudem sollen durch die Mönckebergstraße weniger Busse fahren. Darauf haben sich SPD und Grüne geeinigt.

Keine Autos mehr auf dem Jungfernstieg und weniger Verkehr in der Mönckebergstraße: Bei ihren Koalitionsverhandlungen haben SPD und Grüne am Montag beschlossen, die Innenstadt attraktiver für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen gestalten.

Dafür haben sie zusammen drei „Leitprojekte“ definiert, sagte Grünen-Fraktionschef Anjes Tjarks. Der Jungfernstieg an der Binnenalster und das angrenzende Passagenviertel sollen möglichst autofrei werden. Durch die Mönckebergstraße sollen weniger Busse fahren. Dafür sollen einige Buslinien auf die parallel verlaufende Steinstraße verlegt werden.

„Die Innenstadt wird sich sehr substanziell verändern“, sagt der Grünen-Fraktionschef. Tjarks und SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf wollen alle Interessensgruppen in die weiteren Planungen mit einbeziehen. Bürger*innen sollen sich in einer „Stadtwerkschaft 2030“ beteiligen können, so Kienscherf. Die aktuellen Baustellen der U-Bahnstationen Mönckebergstraße und Rathaus bieten laut Tjarks eine Gelegenheit, den Busverkehr in der Einkaufsstraße probeweise für mehrere Wochen zu pausieren.

cat/dpa

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Mit Barockfrisur und prunkvollem Reifrock: So konnte man Caterina Klaeden, Jahrgang 1995, in der Innenstadt von Passau bewundern. Neben ihrem Medien- und Kommunikations-Studium zeigte sie dort bei mittelalterlichen Schauspielführungen zum Beispiel das Pesthaus oder den Pranger. Beim Yoga kann sie den Kopfstand, am Handstand arbeitet sie noch. Gebürtig kommt Caterina aus dem Harz, dort entdeckte sie ihre Liebe zum Journalismus. Bei der „Goslarschen Zeitung“ leitete sie das Ressort „Junge Szene“. Für die Miniserie „Harz Attack“ berichtete sie unter anderem über ein Survival Camp. Dabei machte sie Feuer mit Feuersteinen, lernte Kräuterkunde und war mit Schlittenhunden unterwegs. Als kleines Kind wollte sie Delfin-Dompteurin werden. Heute bringt sie in ihrem Podcast „Late Night Hate mit Caty“ Leute zum Lachen und greift darin all das auf, was in ihrem verrückten Leben passiert oder sie ärgert, etwa das unterirdische W-Lan an der Uni Passau.

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