Ob Carsharing-Angebote oder Moia-Shuttle: Das leise Surren der Elektroautos gehört in Hamburg mittlerweile zum Straßenverkehr. Auch der Paketdienst Hermes baut seine E-Flotte weiter aus.

15 E-Sprinter bringt Hermes in Hamburg ab diesem Montag an den Start, zusätzlich zur bereits vorhandenen E-Flotte. Der Paketlieferdienst verdoppele damit den Anteil seiner emissionsfreien Touren nahezu, teilte das Unternehmen mit. Etwa jede fünfte Fahrt werde in Hamburg künftig elektronisch betrieben. Anfangs sollen die Mercedes-Benz Transporter vor allem in den Randbezirken eingesetzt werden, die Innenstadt und die HafenCity sollen im Herbst folgen.

Durch seine Elektrofahrzeuge will der Dienstleister nach eigenen Angaben 137 Tonnen CO2 im Jahr einsparen – das entspricht dem jährlichen CO2 Ausstoß von etwa 17 Personen in Deutschland.

Die neue Flotte reiht sich damit zwischen viele andere Elektroautos in Hamburg ein. Am bekanntesten sicherlich: die Sammeltaxis von Moia und die E-Fahrzeuge der Carsharing-Anbieter. Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) gehört Hamburg mit mehr als 2000 E-Autos zu den deutsche Spitzenreitern in Sachen Elektromobilität. Nur in Berlin gibt es mehr elektronische Fahrzeuge.

Hamburg ist Vorreiter für Elektromobilität

Schon seit 2010 ist die Hansestadt eine von acht Modellregionen Elektromobilität in Deutschland. Die nötige Infrastruktur wird hier besonders stark vom Bund gefördert. In keinem anderen Bundesland sind die öffentlich zugänglichen Ladestationen so dicht verbaut.

Der Großteil der Hamburger Autos fährt laut KBA trotzdem noch immer mit klassischen Verbrennern. Was für die ganze Stadt gilt, lässt sich auch auf die Flotte von Hermes übertragen. Deren 15 neuen E-Transporter verbessern zwar die Umweltbilanz, bei rund 130 Lieferwagen machen sie allerdings nur einen geringen Teil aus.

loc
Foto:Hermes

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Freudenstadt behauptet von sich, den größten Marktplatz Deutschlands zu haben, genau wie Stade. Was Stade definitiv fehlt: Es war nicht seit 1997 das Zuhause von Lorenz Jeric. Er liebt die Ćevapčići seines slowenischen Großvaters, kocht selbst aber am liebsten Käsespätzle. Nach 13 Jahren Waldorfschule zog er nach Hamburg, um einen Bachelor in Medien- und Kommunikationswissenschaft zu machen. Dabei lernte er, dass er es nicht leiden kann, Filme wissenschaftlich zu betrachten, obwohl er sie liebt. Wenn er nicht grade für eine kleine Kommunikationsagentur textet, spielt er gerne am Grindelhof Tischtennis oder fährt mit seinem Campervan Richtung Norden, möglichst ans Wasser. Zusammen mit Freunden produziert er schon seit 2017 den Podcast „Unfertig“, in dem wenig über Gott und viel über die Welt gesprochen wird. Kürzel: loc

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