In den vergangenen Jahren sind deutlich mehr US-Amerikaner*innen nach Hamburg gezogen. Auch die Importe aus den USA sind gestiegen.

Amerikanischer Zuwachs für Hamburg: In der Hansestadt ist die Zahl der in Hamburg lebenden US-Amerikaner*innen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. 3984 aus den USA stammende Bürger*innen waren Ende 2019 in Hamburg gemeldet. Das sind 46 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren, wie das Statistikamt Nord am Dienstag aus Anlass der Präsidentschaftswahl am 3. November mitteilte. Sie machen jedoch nur einen Gesamtanteil von 1,2 Prozent der in Hamburg lebenden Ausländer*innen aus.

Vor allem die innerstädtischen Stadtteile sind bei den Amerikaner*innen beliebt. So wohnt der Großteil von ihnen in Eimsbüttel, Winterhude, Harvestehude, Rotherbaum und St. Pauli. 2019 zogen 879 Personen aus den USA nach Hamburg, 821 Personen zogen aus der Hansestadt zurück in die USA.

Mehr Warenimporte aus den USA nach Hamburg

Auch die Importe aus Amerika nahmen zu: 2019 überschritten die Waren die Zehn-Milliarden-Euro-Grenze. Im vergangenen Jahr exportierte Hamburg Waren im Wert von 3,1 Milliarden Euro in die USA. Luftfahrzeuge waren die häufigsten ein- als auch ausgeführten Güter.

Die Hansestadt besuchten 111.862 amerikanische Touristen im vergangenen Jahr. Das macht einen Anteil von 6,7 Prozent aller ausländischen Gäste aus. Die USA landet damit auf dem fünften Platz der Touristen in Deutschland, nach Dänemark, Großbritannien, der Schweiz und Österreich.

mel/dpa

Titelfoto: Pixabay

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Melissa Körner ist schon einmal durch das größte betauchbare Wrack im Mittelmeer geschwommen - die Zenobia, 40 Meter tief, bestückt mit LKWs. Über Wasser bewegt sie sich am liebsten auf dem Kitesurfbrett oder dem Boot fort. 1999 in Schleswig-Holstein geboren, bereiste sie schon früh die Welt und verbrachte fast jeden Sommer bei ihrer amerikanischen Gastfamilie in Buffalo an der kanadischen Grenze. Neben Deutsch und Englisch spricht sie auch Französisch und Spanisch. Mit Menschen unterhält sie sich gern, studiert hat sie daher Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Uni Hamburg. Das allein war ihr zu theoretisch, praktische Erfahrung sammelte sie daher bei RTL in den Landesstudios Kiel und Hamburg. Ihr Ziel: Moderatorin. Oder noch besser, eine eigene Late-Night-Show oder Produktionsfirma. Kürzel: mel

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