U4-Haltestelle Moldauhafen: Bürger*innen sollen mitentscheiden

Online-Dialog

Vorsitzender HafenCity Hamburg GmbH Jürgen Bruns-Berentelg (links), Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn AG Henrik Falk und Anjes Tjarks Hamburger Senator für Verkehr und Mobilitätswende (Bündnis 90/Die Grünen) , stehen an der Station Elbbrücken vor einem Bild mit der geplanten Verlängerung der U4.

Im Onlinedialog können Hamburgs Bürger*innen ihre Ideen und Wünsche zum Bau der neuen U4-Haltestelle Moldauhafen einreichen. Die Linie soll zukünftig bis nach Grasbrook fahren und über dem Hafenbecken halten.

Bei der Gestaltung der neuen Haltestelle „Moldauhafen“ der U4 sind die Bürger*innen Hamburgs gefragt. Am Montag startete die Hochbahn einen Onlinedialog. Dabei können Interessierte ihre Ideen und Wünsche zum Bau der Haltestelle bis zum 14. Dezember einreichen. Hamburger*innen können beispielsweise über Fahrradparkplätze oder E-Ladesäulen mitentscheiden.

Die U4 soll in Zukunft von den Elbbrücken bis zum neuen Quartier in Grasbrook fahren. Die Halstestelle wird über dem Moldauhafenbecken liegen. Dafür soll eine neue Brücke über die Norderelbe führen. Für Fuß- und Radverkehr ist unterhalb der Gleise eine weitere Ebene eingeplant.

U4 als „Sprung über die Elbe“

„Wir freuen uns, dass die Planungen nun konkreter werden und wir damit einen großen Schritt in Richtung Mobilitätswende machen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Hochbahn, Henrik Falk. Das Projekt wird europaweit als Realisierungswettbewerb ausgeschrieben. Die Ideen der Bürger*innen sollen als Bedingungen in den Wettbewerb einfließen. Die konkrete Planung wird nach Angaben der Hochbahn 2021 beginnen.

„Mit der U4 machen wir den Sprung über die Elbe“, sagte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Bündnis 90/Die Grünen). Im Stadtteil Grasbrook sollen rund 3.000 Wohnungen und etwa 16.000 Arbeitsplätze entstehen. Die Maßnahmen wurden von der Stadt mit 4,4 Millionen Euro gefördert.

Eine mögliche Erweiterung bis nach Hamburg-Wilhelmsburg wird derzeit noch geprüft, sagte eine Hochbahn-Sprecherin. Anfang 2030 sollen die Baumaßnahmen laut Verkehrsbehörde abgeschlossen sein.

Ttelbild: Von links: Hamburg Jürgen Bruns-Berentelg (Vorsitzender HafenCity), Henrik Falk (Vorstandsvorsitzender Hamburger Hochbahn) und Anjes Tjarks (Senator für Verkehr und Mobilitätswende, Bündnis 90/Die Grünen) stehen an der Station Elbbrücken vor einem Bild mit der geplanten Verlängerung der U4. Christian Charisius/dpa

cat/dpa

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Mit Barockfrisur und prunkvollem Reifrock: So konnte man Caterina Klaeden, Jahrgang 1995, in der Innenstadt von Passau bewundern. Neben ihrem Medien- und Kommunikations-Studium zeigte sie dort bei mittelalterlichen Schauspielführungen zum Beispiel das Pesthaus oder den Pranger. Beim Yoga kann sie den Kopfstand, am Handstand arbeitet sie noch. Gebürtig kommt Caterina aus dem Harz, dort entdeckte sie ihre Liebe zum Journalismus. Bei der „Goslarschen Zeitung“ leitete sie das Ressort „Junge Szene“. Für die Miniserie „Harz Attack“ berichtete sie unter anderem über ein Survival Camp. Dabei machte sie Feuer mit Feuersteinen, lernte Kräuterkunde und war mit Schlittenhunden unterwegs. Als kleines Kind wollte sie Delfin-Dompteurin werden. Heute bringt sie in ihrem Podcast „Late Night Hate mit Caty“ Leute zum Lachen und greift darin all das auf, was in ihrem verrückten Leben passiert oder sie ärgert, etwa das unterirdische W-Lan an der Uni Passau. Kürzel: cat

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