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Im Stadtteil Hamburg-Barmbek ist es am Montag zu einer Explosion in einer Wohnung gekommen. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt, der Mieter ist auf der Flucht. Die Polizei geht davon aus, dass in der Wohnung Drogen verarbeitet wurden.

Am vergangenen Montag kam es in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Hamburg Barmbek zu einer schweren Explosion. Gegen 13:09 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Bei der Explosion wurde nach Angaben der Feuerwehr ein Mann schwer verletzt: Er erlitt Verbrennungen zweiten Grades an den Händen sowie im Gesicht und kam sofort ins Krankenhaus. Die Wohnung sei nicht an das Gasnetz angeschlossen, außerdem hat es nach Angaben der Feuerwehr im Gebäude nicht gebrannt. Der Mieter der Wohnung ist derzeit noch auf der Flucht.

Einsatzkräfte entdecken Hanfplantage

Grund für die Flucht des Mieters könnte eine Entdeckung in der Wohnung gewesen sein: Im Zuge der Rettungsarbeiten entdeckten die Einsatzkräfte dort eine Hanfplantage. Noch am Montagnachmittag spekulierten das „Hamburger Abendblatt“ und die „MOPO„, ob die Explosion durch Gerätschaften der illegalen Plantage entstanden sei.

Mieter der Wohnung auf der Flucht

Wie das „Hamburger Abendblatt“ und die „MOPO“ unter Berufung der Einsatzkräfte einstimmig berichten, wurde auch der Mieter der Wohnung bei der Explosion verletzt. Die „MOPO“ berichtet weiter, dass der verletzte Mieter laut Augenzeug*innen mit dem Fahrrad geflüchtet sei und – stand Montagabend – noch nicht gefasst werden konnte.

Gebäudeteile sind einsturzgefährdet

Mehrere Fenster der Wohnung im dritten Stock sind nach Angaben der Feuerwehr zertrümmert. Durch die Wucht der Explosion wurden auch Teile der Fassade abgerissen und bis auf die gegenüberliegende Straßenseite geschleudert. Teile des Mehrfamilienhauses, in dem sich die Explosion ereignete, sind laut Einsatzkräften einsturzgefährdet.

Neben einem Großaufgebot der Hamburger Feuerwehr war auch das Technische Hilfswerk (THW) im Einsatz.

aba/dpa

Titelbild: Tnn/dpa

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