Mitarbeiter der Hochbahn-Wache und Beamte der Polizei kontrollieren im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages an einer Haltestelle der Hochbahn die Einhaltung der Maskenpflicht
Mitarbeiter*innen der Hochbahn-Wache und Beamt*innen der Polizei kontrollieren im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages an einer Haltestelle der Hochbahn die Einhaltung der Maskenpflicht. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Bei einem bundesweiten Aktionstag haben Beamt*innen der Bundespolizei am Montag Busse und Bahnen in Hamburg kontrolliert. Schwerpunkt der Kontrolle: das Einhalten der Maskenpflicht. 

Eine landesweite Kontrollaktion im öffentlichen Nahverkehr zeigt: Immer mehr Menschen verstoßen in Hamburg gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. Es gebe eine leicht steigende Tendenz, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag. Laut dem NDR wurde hauptsächlich im fahrkartenflichtigen Bereich der Haltestellen gegen die Maskenpflicht verstoßen: Die Polizist*innen mussten am Bahnhof Altona, am Jungfernstieg sowie am Hauptbahnhof rund 200 Fahrgäste ermahnen, weil sie keinen Mund-Nasen-Schutz trugen. In den Bahnen selbst gab es nur wenige Verstöße.

Fahrgäste zeigen sich einsichtig

Der Polizeisprecher betonte, dass die meisten Bürger*innen die Überprüfung der Maskenpflicht begrüßten. Auch nachdem die Fahrgäste von den Beamt*innen ermahnt wurden, zeigten sie größtenteils Verständnis.

Nach Angaben der Hochbahn wurden im gesamten Hamburger Verkehrsverbund (HVV) seit Einführung der Maskenpflicht am 24. August rund 8.500 Verstöße registriert. Wer ohne Maske erwischt wird, muss ein Bußgeld von 40 Euro zahlen. Angaben einer Hochbahn-Sprecherin zufolge, halten sich im gesamten HVV-Bereich 95 Prozent der Fahrgäste an die Regeln und tragen einen Mund-Nasen-Schutz.

Rund 50 Beamt*innen der Bundespolizei und Mitarbeiter*innen der Hochbahn-Wache kontrollierten am Montag die Fahrgäste der Hamburger Busse und Bahnen auf Einhaltung der Maskenpflicht.

Weitere Informationen rund um die Maskenpflicht in HVV-Verkehrsmitteln findet ihr
hier.

cs/dpa

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Obwohl Chiara Schenk, Jahrgang 1995, einen italienischen Vornamen hat, italienische Küche liebt und jedes Jahr mindestens einmal nach Italien reist, zog es sie nach dem Abitur aus ihrer Heimatstadt Reutlingen nach Down Under. In Australien versuchte sich Chiara zunächst als Au Pair, bewachte als „traffic controller“ dann aber nach kurzer Zeit schon lieber Verkehrsbaustellen als Kinder. Die Zusage für ihren Bachelor an der Filmuniversität Babelsberg ging auf dem Postweg verloren, und so erfuhr die angehende Rettungsschwimmerin erst drei Tage vor Semesterbeginn von ihrem Umzug nach Berlin. Die ersten Wochen verbrachte sie dann auf der Couch einer freundlichen älteren Dame. Später gab sie in Berlin Kindern Schwimmunterricht – sie hofft auf ähnlichen Bedarf in Hamburg. Kürzel: cis