Wer im Joballtag viel mit Menschen zu tun hat, beispielsweise im medizinischen Bereich oder zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung beiträgt, soll sich bald gegen Corona impfen lassen können. Darunter fallen unter anderem Mitarbeiter*innen in Arztpraxen, Polizist*innen oder Feuerwehrleute, teilte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde Hamburg am Mittwoch mit. Unklar sei bisher, wie viele Menschen insgesamt in Hamburg dieser Prioritätsgruppe angehören.

Impfstoff Astrazeneca soll verwendet werden

Die Berufstätigen sollen den Impfstoff Astrazeneca erhalten. Dieser ist in Deutschland nur für unter 65-Jährige zugelassen. Rund 45.000 Dosen werden in den nächsten Wochen geliefert werden, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde Hamburg. Für die über 70-Jährigen der Gruppe II müsse jedoch ein anderer Impfstoff bereit gestellt werden. Diese bräuchten demnach noch Geduld.

Gruppen II und I werden gleichzeitig geimpft

Parallel zu den Hamburger*innen der Prioritätsgruppe II würden auch noch Menschen aus der Prioritätsgruppe I geimpft werden, teilt die Gesundheitsbehörde zudem mit. Darunter fallen über 80-Jährige und Pflegepersonal. Für diese werden auf der Plattform der Onlinebuchung heute rund 4.000 Termine freigeschaltet.

ans/dpa

Titelbild: Unplash

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Es gibt keine Zeile im Film „My Fair Lady“, die Aniko Schusterius, Jahrgang 1996, nicht fehlerfrei mitsprechen kann. Trotz dieses Talents, zehn Jahren Gesangsunterricht und ihres großen Interesses für Musicals hat sich die Berlinerin letztlich gegen eine Bühnen-Karriere entschieden. Nach dem Abitur arbeitete sie als Regie- und Produktionsassistentin in verschiedenen Kindertheatern. Dort musste sie unter anderem lernen, dass Luftballons auf einem Straßenfest eine hochkomplexe bürokratische Hürde darstellen können. Während ihres Bachelors in Theaterwissenschaften und Niederlandistik lebte sie ein halbes Jahr in Groningen. Dort fühlte sie sich wegen des entspannten Lifestyles wohl, und auch, weil sie mit ihren 1,82 Meter das erste Mal nicht auffiel. Für die „Berliner Zeitung“ veröffentlichte sie erste Kolumnen. Auch mit Radio kennt sie sich aus: An der „Frankfurter Hörfunkschule“ lernte sie texten und einsprechen. Vor dem Start an der HAW sammelte Aniko noch mehr Medien-Erfahrung durch Praktika bei „Radioeins“ und beim Fernsehkanal der „Welt“ in Berlin. Dort lauerte sie auch schon mal frühmorgens vor einem Hotel, um Gesundheitsminister Jens Spahn einen O-Ton zu entlocken. Kürzel: ans

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