Das Wetter in Hamburg ist eisig, aber bisher schneefrei. Tief Tristan sorgt in Hamburg in dieser Woche für bis zu minus sieben Grad. Gewarnt wird weiterhin vor extremer Kälte und Windböen. 

Auch in dieser Woche bleibt es in Hamburg eisig. Es wird mit Tiefstwerten von minus sieben Grad gerechnet, aufgrund der starken Windböen wirken die Temperaturen allerdings noch kälter. Auch tagsüber werden sie nicht über null Grad steigen. Meteorologen sprechen von sogenannten Eistagen und warnen weiterhin vor starken Windböen.

Erste Schneeflocken in der Nacht zu Dienstag erwartet

Bereits am Wochenende war starker Schneefall in Hamburg angekündigt – jedoch nur von privaten Wetterdiensten und die lagen offensichtlich falsch. Während südlich von Hamburg extreme Schneemassen für Verkehrschaos sorgten, blieb die Hansestadt schneefrei. „Wir rechnen in dieser Woche in der Nacht zu Dienstag mit den ersten Schneeflocken“ sagt Frank Kahl, Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Nördlich von Hamburg erwartet der DWD 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee. Außerdem sei mit starken Schneeverwehungen und noch weitere Unwetterwarnungen zu rechnen. Der Dauerfrost sorgt zudem für zugefrorene Gewässer. Allerdings wird dringend davon abgeraten Eisflächen zu betreten, da die Eisschicht noch zu dünn sei. 

Binnenalster Eis Hamburg
Eisschollen am Jungfernstieg: Auch in der Hamburger Innenstadt friert`s Foto: Philipp Diefert

Kältebus rettet Leben

Gerade für Obdachlose kann die andauernde extreme Kälte gefährlich werden. Zwölf Obdachlose sind bereits in Hamburg durch die Kälte verstorben.

Solltet ihr bemerken, dass eine obdachlose Person in Not ist, könnt ihr unter 0151 65683368 den Kältebus erreichen. Der Bus wird seit dem 1. Februar von CaFée mit Herz e.V. betrieben, er ist täglich bis zum 31. März in der Zeit von 19 bis 24 Uhr erreichbar und für wohnungslose Menschen unterwegs. Bei akuter Gefahr gilt: die 112 wählen.

cgö/dpa

Titelbild: Linda Proske

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