Deichtorhallen, Haus der Photographie, Sanierung
Innerhalb der nächsten drei Jahre wird das Haus der Photographie umfassend saniert und modernisiert. Foto: Maja Hitij/dpa

Aus alt mach neu: Für 66,5 Millionen Euro wird das Haus der Photographie der Hamburger Deichtorhallen umfassend saniert und modernisiert. Die Fertigstellung ist für Sommer 2024 geplant.

Das Haus der Photographie in den Deichtorhallen wird für 66,5 Millionen Euro saniert. Die Hamburger Kulturbehörde will damit die Schäden des 100 Jahre alten Baudenkmals beheben und eine grundlegende Modernisierung vornehmen. Das Haus der Photografie erhält eine neue Fassade und auch die Erneuerung der Trägerkonstruktur ist geplant.

Die Kulturbehörde will außerdem die Nutzungsfläche der südlichen Deichtorhalle erweitern. Es entstehen zusätzliche Flächen für die Sammlung F.C. Gundlach und Räume für kulturelle Bildung. Zudem erhalten die Buchhandlung und das Café einen Neuanstrich.

„Das Ensemble der ehemaligen Großmarkthallen am Deichtor zählt zu den herausragenden Baudenkmälern der Industriearchitektur unserer Stadt“, sagte Kultursenator Carsten Brosda (SPD). Die Umsetzung des Projekts übernimmt das Architekturbüro Krekeler Architekten und Generalplaner.

Deichtorhallen: Fertigstellung im Sommer 2024

Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Herbst beginnen, die Fertigstellung ist für den Sommer 2024 geplant. Dann findet auch das 35-jährige Jubiläum der Deichtorhallen statt. Für die Sanierungszeit soll ein temporäres Haus der Photographie entstehen, in dem das Programm in besonderen Formaten übergangsweise fortgesetzt werden kann. Die Büroräume werden ebenfalls für die Zeit dorthin umziehen.

dpa/mal

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Mit dem Abwasch von Tellern starten spannende Karrieren, so auch die von Michelle Albert, geboren 1996. In der „Krone“ zwischen Würzburg und ihrer Geburtsstadt Schweinfurt spülte sie vor dem Abitur regelmäßig Geschirr. Danach machte sie einen Bachelor in Medienkommunikation, Schwerpunkt Medienpsychologie, an der Uni Würzburg, mit einem Gastaufenthalt in Kolumbien. Erste redaktionelle Erfahrungen sammelte Michelle als Werbetexterin. Vor allem aber ist sie viel unterwegs: Sie schlief in einer Hängematte in Ruanda, sprang von der höchsten Bungeebrücke der Welt in Südafrika und beobachtete in Guatemala einen Vulkanausbruch. Auch ehrenamtlich fliegt sie viel, aber mit Kühlkoffer statt Backpack: Als Kurierin liefert sie weltweit Stammzellen für Krebspatienten aus. (Kürzel: mal)