Versorgung mit PCR-Tests nicht flächendeckend. Foto: unsplash | Mufid Majnun
Versorgung mit PCR-Tests nicht flächendeckend. Foto: unsplash | Mufid Majnun

Die Corona-Inzidenz schießt in die Höhe, eine Verschärfung der Maßnahmen plant Hamburg trotzdem nicht. Angesichts knapper PCR-Tests einigte sich die Ministerpräsidentenkonferenz auf eine neue Teststrategie.

Trotz hoher Corona-Infektionszahlen durch die Omikron-Variante hat die Bundesregierung keine weiteren Verschärfungen der aktuellen Maßnahmen geplant. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist auch in Hamburg zuletzt sehr stark angestiegen und liegt nun mit einer Inzidenz von 1881,9 auf dem bundesweit höchsten Wert.

Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) bestätigte, dass Hamburg zunächst an dem bestehenden Maßnahmenkatalog festhält. Voraussetzung sei, dass die hohe Zahl an Neuinfektionen nicht zu einer „überschießenden Zahl an behandlungsbedürftigen Krankenhauspatienten“ führe. Die Hospitalisierungsinzidenz bleibe weiterhin der Maßstab.

Keine neuen Corona-Maßnahmen, aber neue Strategie bei PCR-Tests

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat jedoch eine Überarbeitung der Teststrategie beschlossen. Damit soll sichergestellt werden, dass bei PCR-Tests vulnerable Gruppen und Beschäftigte des Gesundheitswesen – etwa in der Pflege – bevorzugt werden. Für das Freitesten in der Quarantäne und bei roter Corona-Warn-App sollen in Zukunft Antigen-Schnelltests verwendet werden.

Kein Warten auf Novavax: „Jetzt rollt die Welle“

Es bleibe die dringende Empfehlung, im Homeoffice zu arbeiten, Kontakte zu vermeiden, „möglichst überall, wo es eng wird, FFP2-Masken zu tragen“, sagte Tschentscher. Der Schlüssel zum Erfolg sei weiterhin das Impfen und Boostern. Ende Februar soll auch der neue Impfstoff Novavax in Deutschland zur Verfügung stehen. Tschentscher betonte wiederholt die Sicherheit und Wirksamkeit der verfügbaren Impfstoffe. Angesichts der hohen Zahlen, warnte er davor, auf den neuen Impfstoff zu warten.

dpa/mal

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Mit dem Abwasch von Tellern starten spannende Karrieren, so auch die von Michelle Albert, geboren 1996. In der „Krone“ zwischen Würzburg und ihrer Geburtsstadt Schweinfurt spülte sie vor dem Abitur regelmäßig Geschirr. Danach machte sie einen Bachelor in Medienkommunikation, Schwerpunkt Medienpsychologie, an der Uni Würzburg, mit einem Gastaufenthalt in Kolumbien. Erste redaktionelle Erfahrungen sammelte Michelle als Werbetexterin. Vor allem aber ist sie viel unterwegs: Sie schlief in einer Hängematte in Ruanda, sprang von der höchsten Bungeebrücke der Welt in Südafrika und beobachtete in Guatemala einen Vulkanausbruch. Auch ehrenamtlich fliegt sie viel, aber mit Kühlkoffer statt Backpack: Als Kurierin liefert sie weltweit Stammzellen für Krebspatienten aus. (Kürzel: mal)