Erstes Live-Stream-Konzert des Hochschulchors

HAW-Chor wagt Experiment

Chor der HAW Hamburg
Foto: Chor der HAW Hamburg

Es geht zurück auf die Bühne – zumindest virtuell. Am 25. und 26. Juni veranstaltet der Chor der HAW Hamburg ein digitales Konzert. Die Veranstaltung wird ab 20 Uhr als Live-Stream übertragen.

Vor drei Monaten begannen die Sänger:innen des Chors der HAW Hamburg mit den Proben – am 25. und 26. Juni ab 20 Uhr stehen sie nun mit ihrem Programm „Poems“, zumindest virtuell, zusammen auf der Bühne. Das Konzert wird an beiden Abenden als Live-Stream übertragen.

Musik von Coldplay bis Billie Eilish

Bei den Streaming-Konzerten können sich die Zuhörer:innen sowohl auf Musik von Coldplay bis Billie Eilish als auch Gedichtvertonungen von Goethe bis Kipling freuen. „Über 50 Chor-Mitglieder werden zum Konzert gleichzeitig zuhause singen, die Zuschauenden sind live und online in ihren Wohnzimmern oder auf ihren Balkonen dabei“, erklärt Chorleiterin Uschi Krosch. „Es ist für uns alle ein großes Experiment, aber alle brennen darauf endlich wieder aufzutreten und gemeinsam zu singen.“ Zudem liest Rosa Thormeyer, Ensemble-Mitglied des Thalia Theaters, Lieblingsgedichte der Chorsänger:innen.

Die Konzerte des Chors der HAW Hamburg sind kostenlos – um eine Spende wird gebeten. Wer den Chor am 25. und 26. Juni ab 20 Uhr live erleben möchten, klickt an den Veranstaltungstagen auf den entsprechenden Link auf der Website des Fördervereins des Chores. Im Anschluss an die Konzerte haben die Zuhörer:innen außerdem die Möglichkeit, sich mit den Sänger:innen über das Online-Tool wonder.me auszutauschen. Der Link wird ebenfalls auf der Website zu finden sein.

Die Pandemie stellte den Chor vor neue Herausforderungen

Ein Chor lebt vom gemeinsamen Singen. In Corona-Zeiten stellen die Kontakt-Beschränkungen die Sänger:innen und Chor-Leiterin Uschi Krosch daher vor besondere Herausforderungen. „Nach drei Proben im Stadion des Sportvereins SC Victoria war mit dem Beginn der dritten Pandemiewelle an weiteres gemeinsames Singen vor Ort nicht zu denken“, sagt Krosch. Mit der Software Jamulus und zusätzlicher Technik konnte der Chor dann aber dennoch gemeinsam proben.

Außerdem hat der Chor ein gemeinsames Video veröffentlicht, in dem die Zuhörer:innen schon einen Vorgeschmack auf das anstehende Konzert bekommen können. „There alway something sings“ lautet der Titel. Für das Video wurden die Sänger:innen einzeln aufgenommen und erst später vom Videokünstler Torsten Bruch zu einem Chor zusammengefügt.

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