Die Kultur lebt und das feiert die Stadt Hamburg mit dem Kultursommer 2021. Vom 15. Juli bis 16. August sollen über 700 Veranstaltungen unter dem Motto „Play out loud“ stattfinden.
Die FINK.HAMBURG Redaktion freut sich besonders auf den Molotow Kultursommer mit Live-Musik im Molotow Backyard, das FatJazz OpenAir im Park Fiction, den Honigfabrik Kultursommer am Wasser in Wilhelmsburg, Sommernachtskino Stummfilmnächste im Museum für Hamburgische Geschichte und Literatur im Park in den Parkanalagen in Eimsbüttel .
Es wird laut in Hamburg, denn die Kultur gibt Vollgas. In allen sieben Bezirken der Stadt wird diesen Sommer ein vielfältiges Programm an Kultur- und Kunst angeboten. Freuen könnt ihr euch auf mehrtägige Kunstfestivals, Musik-Events, Kinovorführungen, Theaterstücke und Lesungen – vorausgesetzt, die Corona-Lage lässt es zu.
Neustart der Kultur
Als Spielorte dienen öffentliche Plätze und Parks. Aber auch besondere Schauplätze wie Alsterdampfer, Pontons auf dem Fleet oder Schaufenster verwandeln sich im Sommer zu Eventlocations. Die Stadt Hamburg aktualisiert regelmäßig den Kultursommer-Kalender. Es wird empfohlen, immer wieder einen Blick reinzuwerfen, um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. Viele der Veranstaltungen sind kostenlos. Tickets für kostenpflichtige Events können über den Kultursommer-Kalender gebucht werden.
Um die aktuellen Corona-Regelungen einzuhalten, finden die meisten Events unter freiem Himmel statt. Bei Tanzveranstaltungen im Freien und geschlossenen Räumen gilt eine Testpflicht oder der Status von vollständig Genesenen oder Geimpften.

Der Kultursommer wird von der Behörde für Kultur und Medien organisiert und aus Mitteln des Hamburger Neustartfonds finanziert. Aus über 200 Anträgen hat eine unabhängige Jury die Gelder verteilt und Veranstaltungen ausgewählt.
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Keramik, Textilien bemalen, Blumen trocknen oder Kerzen drehen: Irgendetwas Schöpferisches muss Anna Nguyen, Jahrgang 1993, immer zu tun haben. Bis zu ihrem siebten Lebensjahr lebte sie in Köthen, Sachsen-Anhalt, die ersten fünf Jahre in einem Asylbewerberheim. Mit ihren Eltern verkaufte sie auf der Straße Blumen und Zigaretten. Als Teenagerin lebte sie im Allgäu, kann aber trotzdem nicht Skifahren. Sie studierte in Würzburg und Neu-Ulm, machte einen Bachelor in Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation. Nach einem Praxissemester bei einem hiesigen Social-Media-Startup wollte sie dauerhaft nach Hamburg. Bei „Mit Vergnügen“ arbeitete sie als Redakteurin – zwischenzeitlich schrieb sie auch eine Kolumne über die Unterschiede zwischen Süd- und Norddeutschland. Besonders viel Ärger gab es, wenn es darin um Aldi Nord und Aldi Süd ging.