Das Reeperbahn-Festival findet im September 2021 wieder statt – und soll deutlich größer werden als im letzten Jahr. Über 120 Acts sind bereits bestätigt.

Vom 22. bis 25. September 2021 gibt es wieder eine Menge Livekonzerte auf St. Pauli: Das Hamburger Reeperbahn-Festival findet wieder statt und soll noch größer ausfallen als im vergangenen Jahr. „Die dauerhaft niedrigen Inzidenzen, das Fortschreiten der Impfkampagne und die zahlreichen Testmöglichkeiten stimmen uns zuversichtlich, dass das Reeperbahn Festival 2021 einen weiteren Schritt Richtung Normalität darstellen wird“, so Frehn Hawel, Pressesprecher des Reeperbahn Festivals.

Für das diesjährige Festival wurden bereits Konzerte von über 120 Künstler:innen angekündigt. Im Fokus stehen vor allem europäische Musiker:innen. Mit dabei sind etwa die Rapper Mavi Phoenix und Goldroger sowie Songwriter:innen wie Antje Schomaker, Dillon oder Indie-Pop-Bands wie Jeremias und Die Höchste Eisenbahn.

Vorfreude auf allen Seiten

Die Vorfreude auf das Festival sei groß – und zwar auf allen Seiten, so Hawel. „Das Musikgeschäft lebt stark von persönlichen Kontakten und der kulturelle Austausch stark von der Interaktion mit dem Publikum. Etwas derart Elementares über so einen langen Zeitraum missen zu müssen, lässt die Sehnsucht in allen Bereichen spürbar werden“, sagt er FINK.HAMBURG.

Vielfältiges Musikprogramm auf rund 35 Bühnen

Eröffnet wird das 16. Reeperbahn Festival am 22. September im Stage Operettenhaus. Weitere Spielstätten sind die Arte Concert Stage im Festival Village auf dem Heiligengeistfeld, die Spielbude und der Njoy Reeperbus auf dem Spielbudenplatz sowie drei Open-Air-Bühnen. Auch in der Elbphilharmonie werden fünf Konzerte stattfinden. Laut Hawel seien bislang Livekonzerte in rund 35 Spielstätten geplant.

Im letzten Jahr hatte das Reeperbahn-Festival als pandemiegerechte Veranstaltung für Aufsehen gesorgt. Mit Unterstützung der Stadt war getestet worden, mit welchen Abläufen und Regeln ein Festival auch unter Pandemie-Bedingungen möglich ist. So konnten im letzten Jahr fast 8.000 Menschen etwa 300 Veranstaltungen an 20 Spielorten besuchen. Die Fachkonferenzen gab es ausschließlich digital.

dpa/roh

Foto: Fynn Freund

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