Eine 3D-Visualierung des neuen Stadteingangs Elbbrücken.
So soll der neue Stadteingang Elbbrücken aussehen. Der Senat nahm den Plan am Dienstag an. Quelle: moka-studio

Bisher sind die Elbbrücken zwar ein spektakulärer Stadteingang, doch eben auch eine Durchgangsstrecke. Nun soll die Gegend als Wohnort und Arbeitsplatz attraktiv werden. Der Senat hat einen Plan für die Umgestaltung beschlossen.

In Zukunft soll die Gegend um die Elbbrücken mehr als einen Panoramablick auf die Stadt bieten. Am Dienstag hat der Senat einen Rahmenplan beschlossen, der für das Gebiet umfassende Baumaßnahmen vorsieht. Unter anderem sollen auf mehr als 160 Hektar ein neuer Park, rund 800 Wohnungen, Arbeitsplätze sowie Kulturstätten entstehen.

„Der bislang eher raue, unverbundene Stadtraum, der heute die Elbbrücken umgibt, hält noch viele ungenutzte Chancen bereit“, sagte Dorothee Stapelfeldt (SPD), Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen.

Vernetzung zwischen Veddel, Rothenburgsort und Hammerbrook

Entworfen hat den Rahmenplan das Hamburger Architekturbüro „Gmp International“. Der Plan sieht auch vor, die Stadtteile um das Gebiet der Elbbrücken herum besser zu vernetzen. Dazu zählen Rothenburgsort, Veddel und Hammerbrook sowie die östliche Hafencity und Quartiere auf dem Kleinen Grasbrook. Für die Vernetzung sollen neue Brücken und Wege abseits der großen Bahntrassen entstehen und der öffentliche Nahverkehr soll insbesondere an der Station Elbbrücken sowie der neuen U-Bahnstation Grasbrook ausgebaut werden.

Herzstück der Gegend: der Elbtower

Die schrittweise Umsetzung der Pläne wird etwa 20 Jahre dauern. Dann steht auch das Herzstück des neuen Stadtteils, der Elbtower. Dieser wird voraussichtlich ab 2022 gebaut und soll 2025 fertig sein.

Eine 3D-Visualisierung des neuen Stadtteils Elbbrücken.
Das Herzstück des neuen Stadteingangs: der Elbtower (Baubeginn 2022). Quelle: moka-studio

Sechs europäische Planungsteams erarbeiteten den Rahmenplan seit 2019, Bürger:innen konnten sich an zwei sogenannten Stadtwerkstätten mit einbringen. Die nächste Möglichkeit dafür bietet eine digitale Informationsveranstaltung am Montag, 22. November, ab 19 Uhr.

ikt

Vorheriger ArtikelRingvorlesung Entrepreneurship: Hilfe beim Gründen
Nächster ArtikelFilme vom Lieben und Leben: Das Queer Filmfestival startet
Benedikt Scherm, Jahrgang 1998, hat eine Katze überfahren. Damals, in der 5. Klasse auf dem Fahrrad, in einer Gemeinde in der Nähe von Bayreuth. Zu Schaden kam dabei aber nur er selbst. Heute präsentiert Benedikt gemeinsam mit einem Freund seine Erfolge aus der Küche auf Instagram, und auch dabei gibt es gelegentlich Unfälle: Hin und wieder brennt etwas an. Musikalisch interessiert ihn eine ganze Menge, von Deutschrap bis Lo-Fi und Techno, aber beim Klavierspielen ist er nie besonders weit gekommen, und wenn er im Auto mitsingt, sagen ihm seine Freunde, dass er bitte still sein soll. Er arbeitete unter anderem für den Nordbayerischen Kurier, den Bayrischen Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung, in Passau studierte er Journalistik und strategische Kommunikation. Ob es für ihn am Ende Schreiben, Audio oder Video wird, muss er noch herausfinden – Journalismus muss es in jedem Fall sein. (Kürzel: ikt)