Hamburgs Wirtschaft erholt sich besser als andere Bundesländer von der Corona-Krise.
Hamburgs Wirtschaft erholt sich besser als andere Bundesländer von der Corona-Krise. Foto: Unsplash / Patrick Rosenkranz

Hamburgs Wirtschaft erholt sich besser als andere Bundesländer von der Corona-Krise. Der HWWI erklärte, Deutschland werde sich wirtschaftlich erst im Laufe des nächsten Jahres wieder von der Corona-Krise regenerieren.

Die Hamburger Wirtschaft hat sich laut Hamburgischem Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) besser als der Bundesdurchschnitt von der Corona-Krise erholt. „Hamburg profitiert von der traditionellen Branchenvielfalt seiner Wirtschaft und dem starken Außenhandel“, sagt Dr. Malte Heyne, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg. Mit einer Erholung der gesamten deutschen Wirtschaft sei erst im kommenden Jahr zu rechnen.

Der aktuelle Konjunkturbericht der Handelskammer Hamburg zeigt, dass 83 Prozent der Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend einschätzen. Im Jahr zuvor waren es knapp 62 Prozent.

Gesamtdeutschland braucht wahrscheinlich länger für die wirtschaftliche Erholung nach Corona, so die Prognose des HWWI. Hamburg habe den Vorteil, nicht nur von einzelnen Wirtschaftszweigen abhängig zu sein, wie der Automobilindustrie. Jedoch konnten sich deutschlandweit schon einzelne Wirtschaftsbereiche wie Handel, Gastronomie, körpernahe Dienstleistungen und Tourismus bereits erholen.

Insgesamt wird die Wirtschaft in Deutschland das Vor-Corona-Niveau 2019 erst im Laufe von 2022 erreichen, so Dr. Dirck Süß, Geschäftsführer des HWWI.

Herausforderungen kommen

Trotz der Erholung kommen neue Herausforderungen auf die Hamburger Wirtschaft zu, zum Beispiel der Fachkräftemangel. „Bis 2035 werden uns bis zu 127.000 Fachkräfte fehlen.“, so Dr. Heyne. Andere Schwierigkeiten seien ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen für fast jedes zweite Unternehmen, wie bürokratische und steuerliche Belastungen.

dpa/elb

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Elisabeth Birkner, Jahrgang 1994, hat sich zweimal zum Halbmarathon angemeldet, konnte aber nicht hingehen. Einmal kam ihr Corona dazwischen. Das „Berlin City Girl“ gibt allerdings nicht auf, sondern trainiert schon für den dritten Anlauf. In der Zwischenzeit hält sie sich mit Yoga fit. Ihr wichtigstes Thema: Nachhaltigkeit. Sie setzt sich für Initiativen wie Foodsharing oder Critical Mass ein. Die Entscheidung für ihren Bachelorstudiengang Umweltwissenschaften in Lüneburg war somit recht einfach. Nach Auslandserfahrungen in Ecuador und Peru ging es zurück in die Hauptstadt, um im Bereich Unternehmenskommunikation zu arbeiten, etwa für eine Softwarefirma. Wenn Elisabeth nicht auf einer umweltpolitischen Demo ist, zeichnet sie auf ihrem Tablet – am liebsten Landschaftsbilder. Kürzel: elb