Hurricane Festival
Nach zwei Jahren Zwangspause konnte das Hurricane Festival dieses Jahr wieder stattfinden. Foto: Julia Schwendner

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause fand am vergangenen Wochenende das Hurricane Festival 2022 statt. Knapp 80.000 Musik-Begeisterte kamen von Freitag bis Sonntag auf das Festivalgelände im niedersächsischen Scheeßel. 

Das Hurricane Festival 2022 in Scheeßel war mit rund 80.000 Besucher*innen ausverkauft. Viele hatten ihre Tickets schon 2019 gesichert. Aufgrund von Corona konnte die Veranstaltung 2020 und 2021 jedoch nicht stattfinden, die Veranstalter*innen mussten das Festival verschieben.

Das Bühnenprogramm lief von Freitag bis Sonntag auf vier Bühnen mit insgesamt etwa 80 Musikacts. Aufgetreten waren unter anderem Kings of Leon, K.I.Z. und Twenty One Pilots. Bereits am Donnerstag waren tausende Gäste mit Zelten, Autos und Wohnwagen angereist.

Hurricane Festival 2022: Große Hitze, aber keine Dramen

Insgesamt verlief das Hurricane Festival ruhig und friedlich. Lediglich beim Auftritt der Hamburger Band Deichkind kam es aufgrund heftigen Gedränges zwischen den beiden Hauptbühnen zu einer zehnminütigen Unterbrechung.

Die 450 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes hatte an den ersten beiden Tagen infolge des warmen Wetters hauptsächlich mit Hitzeerschöpfungen zu tun gehabt. Große Einsätze blieben aus. Es wurden wesentlich weniger Festivalbesucher*innen ins Krankenhaus gebracht als die Jahre zuvor.

Das Hurricane Festival, das eigentlich jedes Jahr stattfindet, gehört zu den größten deutschen Open-Air-Festivals und das schon seit mehr als zwei Jahrzehnten. Kommendes Jahr ist es vom 16. bis zum 18. Juni geplant. Der Kartenvorverkauf beginnt am Dienstag, den 21. Juni, um 18 Uhr. Das Line-Up ist noch nicht bekannt.

may/dpa

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Maylin Rivero (1998) war zuletzt als Sechsjährige in Kuba, dem Heimatland ihres Vaters. In München aufgewachsen, gehörten Salsamusik und Kochbananen trotzdem immer zu ihrem Alltag. Sie studierte Jura und Soziologie an der LMU München und schrieb ihre Bachelorarbeit zum Thema „Antischwarzer Rassismus in einer weißen Mehrheitsgesellschaft am Beispiel der USA“. Dabei spielten ihre Erfahrungen während eines Highschooljahres in Nebraska durchaus eine Rolle. Möglichst weit weg ist Maylins Motto: Während eines Freiwilligendienstes in Kolumbien unterrichtete sie an einer Schule und war dort auch für die Pressearbeit zuständig. Für ein französisches Startup schrieb sie Newsletter und Social-Media-Posts. Und nun in Hamburg? Neben ihrem Masterstudium vertieft sie ihre DJ-Skills – kein Salsa, sondern Hiphop. Kürzel: may

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