Bäderland: Schwimmer in Hallenbad Foto: Marcus Ng/Unsplash
Bäderland: Schwimmer in Hallenbad Foto: Marcus Ng/Unsplash

Bäderland Hamburg schließt ab Montag ein Großteil seiner Ganzjahresfreibäder. Zusätzlich treten noch weitere Maßnahmen in Kraft. Vergangenen Donnerstag hatte das Unternehmen bereits Anpassungen im Schwimmbadbetrieb angekündigt.

Eine Schwimmeinheit in einem beheizten Außenbecken in Hamburg wird in diesem Jahr kaum noch möglich sein. Aufgrund von Personalmangel und Energie-Sparmaßnahmen schließt Betreiber Bäderland Hamburg einen Großteil seiner Ganzjahresfreibäder. Auch die Röhrenrutschen in Bramfeld und Billstedt sind nun außer Betrieb.

Zudem senkt Bäderland Hamburg die Wassertemperatur um einen Grad. Laut Dirk Schumaier, Geschäftsführer von Bäderland Hamburg, ist jedes Unternehmen dazu angehalten, Energie von 15 Prozent bis 20 Prozent einzusparen.

Zwei Ruhetage pro Woche

Neben der Energiekrise ist Bäderland auch von Personalmangel betroffen. Das Unternehmen will deswegen einen Großteil der Bäder an ein bis zwei Tagen für die Öffentlichkeit schließen. „Die Schließtage sind auf auslastungsschwache Tage gelegt worden – ausgenommen sind Feiertage und das Wochenende“, so Dirk Schumaier.

Kurse, Vereinssport, der Schwimmclub und Schulschwimmen sollen davon aber nicht betroffen sein. „Unser wichtigstes Anliegen ist die Aufrechterhaltung des Schwimmunterrichts, da viele Kinder während der Corona-Krise keinen Zugang dazu hatten“, so Schumaier.

Schwitzen in Saunen ist weiterhin erlaubt

Die Saunen sollen geöffnet bleiben. Laut Bäderland leisten sie „einen wichtigen Gesundheitsbeitrag für die Gesellschaft“. Zudem würden die Saunen bis auf die Öfen im MidSommerland nicht mit Gas beheizt, sondern mit Ökostrom betrieben.

Sollte sich die Energiekrise in den nächsten Wochen weiter verschärfen, müsse Bäderland zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Möglicherweise beträfe das dann vor allem die Spaßbereiche der Bäder.

lor