Stockbetten stehen in den abgetrennten Abteilen der Messehalle.
Eine der Hamburger Messehallen wird zur Notfallunterkunft für ukrainische Hilfesuchende. Foto: Axel Heimken/dpa

Seit Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Der Zulauf an Hilfesuchenden in Hamburg ist weiterhin groß: Eine der Messehallen wird vorübergehend wieder zur Notfallunterkunft für rund 400 Ukrainer*innen. 

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine macht sich auch in Hamburg bemerkbar. FINK.HAMBURG hat dazu in der Serie „Ukraine in Hamburg“ Reportagen und Porträts von Betroffenen zusammengestellt. In der Schule und im Ballett, unterwegs mit einer geflüchteten Influencerin und einem Tennisprofi aus Kiew – FINK.HAMBURG zeigt unterschiedliche Herausforderungen und Perspektiven, die mit dem Krieg zusammenhängen.

Nach Angaben der Sozialbehörde sind derzeit fast alle Unterkünfte für Hilfesuchende Ukrainer*innen in Hamburg belegt. Aktuell seien bereits 34.000 Ukrainer*innen in Hamburg untergebracht. Die Stadt bereitet sich nun auf weitere ankommende Geflüchtete vor und richtet in den Messehallen eine Notfallunterkunft ein – wie schon zu Beginn dieses Jahres. 

Seit vergangenem Freitag richten Helfer*innen kleine Abteile mit 200 Stockbetten für rund 400 Ukrainer*innen in der Halle ein. Laut Martin Helfrich, Sprecher der Hamburger Sozialbehörde, dränge die Zeit. Die nächsten Geflüchteten würden bereits in den nächsten Tagen in der Notfallunterkunft eintreffen. 

Daniel Schäfer von der Hamburger Behörde für Inneres und Sport ergänzt: „Das reicht natürlich bei Weitem noch nicht aus. Unabhängig davon laufen unsere Planungen mit allen Beteiligten weiter, dass wir hier die Kapazitäten hochfahren und wir weitere Unterkünfte an den Start bringen.“

Die Stadt Hamburg infomiert auf ihrer Website regelmäßig über die aktuell zur Verfügung stehenden Interimsstandorten zur Unterbringung von ukrainischen Geflüchteten.

jul/dpa