Der Hamburger Winterdom endet: Das bekannte Riesenrad des Hamburger Doms bei Nacht. Foto: Unsplash/ Lino Thaesler
Der Hamburger Winterdom ist vorbei und war ein voller Erfolg. Foto: Unsplash/ Lino Thaesler

Rund 1,4 Millionen Besucher*innen – mit dieser Bilanz endet der  Hamburger Winterdom. Das Volksfest fand erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder ohne Beschränkungen statt. Die Veranstalter*innen sind zufrieden.  

Am gestrigen Sonntag endete der Hamburger Winterdom. Die Veranstalter*innen zeigen sich mit den Zahlen zufrieden, wie auch Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos). Der Dom habe erstmals wieder komplett ohne Corona-Beschränkungen stattgefunden und sei mit 1,4 Millionen Besucher*innen ein voller Erfolg für alle Beteiligten gewesen.

Die Befürchtung, dass die gestiegenen Lebenshaltungskosten zu weniger Besucher*innen führen, habe sich nicht bewahrheitet, so Sascha Belli, Vorsitzender des Ambulanten Gewerbes und des Vereins der Hamburger Schausteller.

Strom sparen auf dem Hamburger Winterdom

Der Hamburger Winterdom war zwar von der aktuellen Energiesparverordnung ausgenommen, beteiligte sich aber an freiwilligen Stromsparmaßnahmen. Unter anderem verzichteten Fahrgeschäfte auf einen Teil der Beleuchtung.

Es könne noch nicht gesagt werden, ob die angestrebten 20 Prozent weniger Stromverbrauch erreicht wurden, so Belli. Die Energiebilanz des Winterdoms sei erst im Januar bekannt.

Auch der Dom soll nachhaltiger werden

Die Behörde für Wirtschaft und Innovation ist Veranstalter des größten Volksfestes im Norden und treibt nach Angaben der Stadt die Nachhaltigkeit des Doms voran: Das gesamte Veranstaltungsgelände wird demnach mit Ökostrom versorgt, nahezu alle Geschäfte nutzen LED-Leuchten und statt Plastik- ein Mehrwegbecher-System.

Der Winterdom ist ein Hamburger Volksfest, das drei Mal im Jahr stattfindet. In den vergangenen vier Wochen konnten Besucher*innen auf dem Heiligengeistfeld in St.Pauli Achterbahn, Karussell und Riesenrad fahren. Der Frühlingsdom startet wieder am 23. März 2023.

juk/dpa

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Für Julia Kaiser, 1995, ist nichts unmöglich – sobald sie ihren ersten Kaffee hatte. Ob Technofestivals im Schwarzwald organisieren, Lampen und Stühle gestalten oder den Industrieroboter Horst online vermarkten – sie springt gern ins kalte Wasser und lernt dann schwimmen. Studiert hat sie in Konstanz: internationales Management mit dem Schwerpunkt Südostasien, weil das spannender klang als BWL. Dafür hat sie ein Jahr in Indonesien und Malaysia gelebt und gearbeitet. Den dort verbreiteten Leitsatz „Jam karet“, was soviel heißt wie: „kein Stress“, hat sie mit zurück nach Deutschland gebracht. Diese Gelassenheit half ihr, als sie im Alleingang für den Onlineauftritt eines Start-ups verantwortlich war. Mit der gleichen Geduld sucht Julia auf Flohmärkten nach Schätzen. Ihr tollster Fund: zwei Cocktail-Sessel, die sie komplett neu bepolstert hat. Kürzel: juk