Zahlreiche Krankmeldungen in Hamburg
Zahlreiche Krankmeldungen in Hamburg. Foto: Pexels/Gustavo Fring

Ob in Schulen oder der bei der Hochbahn: Die aktuell vielen Krankmeldungen führen zu personellen Engpässen in Hamburg. Unter anderem fahren Bahnen und Busse seltener.

Hamburger Betriebe wie die Hochbahn, Schulen oder Kindertagesstätten (Kita) leiden unter vermehrten Krankmeldungen: Bahnen und Busse fahren unregelmäßiger. Der Schul- und Kitabetrieb läuft eingeschränkt.

Bahnen und Busse in verringerter Frequenz

Die Busse und Bahnen der Hochbahn fahren bereits seit Oktober nicht mehr so häufig. Diese Maßnahmen würden bis Mitte Januar verlängert, so ein Sprecher der Hochbahn. Die Krankenquote der Hochbahn sei überdurchschnittlich hoch. “Aktuell liegen wir 2 bis 2,5-Prozentpunkten höher als in den vergleichbaren Zeiträumen der Vorjahre”, sagte der Sprecher.

Krankmeldungen: Personelle Engpässe in Schulen und Kitas

Auch in Schulen ist die Zahl der krank gemeldeten Lehrkräfte mit 16,3 Prozent höher als in den Vorjahren, sagte ein Sprecher der Schulbehörden am gestrigen Mittwoch. Dieser Wert beinhalte aber auch Lehrer*innen, die nicht selbst krank seien, sondern sich um ihre erkrankten Kinder kümmern müssten.

“Es haben sich einzelne Schulen bei uns gemeldet, an denen es personelle Engpässen gibt und daher teilweise der Schulbetrieb eingeschränkt ist”, berichtete der Sprecher weiter. An einzelnen Standorten wirke sich die Erkrankungswelle auch auf die Ganztagsbetreuung durch externe Träger aus.

Der Kita-Träger Elbkinder spürt den Effekt der saisonalen Atemwegserkrankungen ebenfalls: “Sowohl bei Kindern als auch beim pädagogischen Personal, wo wir zahlreiche Ausfälle feststellen”, heißt es dort.

Feuerwehr: Trotz erhöhter Krankheitsquote voll einsatzfähig

Auch die Feuerwehr Hamburg stellt eine erhöhte Krankenquote bei ihren Mitarbeitenden fest. “Diese sind jahreszeitenabhängig und vergleichbar mit den Vorjahren”, so ein Sprecher. Die volle Einsatzfähigkeit sei durch organisatorische Maßnahmen uneingeschränkt gegeben.

juk/dpa

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Für Julia Kaiser, 1995, ist nichts unmöglich – sobald sie ihren ersten Kaffee hatte. Ob Technofestivals im Schwarzwald organisieren, Lampen und Stühle gestalten oder den Industrieroboter Horst online vermarkten – sie springt gern ins kalte Wasser und lernt dann schwimmen. Studiert hat sie in Konstanz: internationales Management mit dem Schwerpunkt Südostasien, weil das spannender klang als BWL. Dafür hat sie ein Jahr in Indonesien und Malaysia gelebt und gearbeitet. Den dort verbreiteten Leitsatz „Jam karet“, was soviel heißt wie: „kein Stress“, hat sie mit zurück nach Deutschland gebracht. Diese Gelassenheit half ihr, als sie im Alleingang für den Onlineauftritt eines Start-ups verantwortlich war. Mit der gleichen Geduld sucht Julia auf Flohmärkten nach Schätzen. Ihr tollster Fund: zwei Cocktail-Sessel, die sie komplett neu bepolstert hat. Kürzel: juk