Die Finken des diesjährigen Studiengangs Digitale Kommunikation (DiKo) fliegen aus. Ein Jahr lang haben wir für unsere Leser*innen recherchiert, über bunt gemischte Themen berichtet und viele Stunden Videomaterial verarbeitet.

Titelbild: Lina Gunstmann

Ein Jahr FINK.HAMBURG ist vorbei. Ein Jahr mit neuen Erfahrungen, vielen spannenden Vorträgen, neuen Freund*innen, einigen Überstunden, viel Spaß – manchmal auch Frustration, Experimenten und vor allem vielen Learnings. Was neben den Freundschaften bleibt: FINK.HAMBURG, wie wir es geschaffen haben.

108 Artikel und 4810 Tassen Kaffee

Ein Rückblick: März 2022. Im Newsroom an der HAW Hamburg sitzen sich 22 fremde Menschen gegenüber. Nervöse Blicke durchkreuzen den Raum, ab und zu ein schüchternes Lächeln. Aus diesen Menschen ist die Redaktion von FINK.HAMBURG entstanden.

Eingeteilt in die Ressorts Kultur, Mensch und Umwelt, Politik, Technik und Wirtschaft und Soziales haben wir seit Mai 2022 insgesamt 108 Artikel veröffentlicht, 288 News geschrieben, 19 Videos gedreht, fünf Podcasts erstellt, 174 Social-Media-Beiträge produziert und 4810 Tassen Kaffee getrunken. Das kann sich sehen lassen!

Bye-bye FINK.HAMBURG

Gestartet sind wir mit einer Reportage-Reihe über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Und dann ging alles Schlag auf Schlag: FINK.HAMBURG erstrahlte in neuem Design mit den neuen Farben orange und blau. Wir haben uns in den Redaktions-Alltag eingefunden und direkt eine Straßenumfrage zum 9-Euro-Ticket gemacht.

Im Sommer absolvierten wir die Drohnen-Führerschein-Prüfung und haben Video-Reportagen über Fassadenbegrünung, Ziegen, eine FalknerinFahrradtouren durch Harburg, Urbane Begrünung oder die Hamburger Sea Devils gedreht. Wir waren Medien-Partner beim Filmfest 2022 und als Reporter*innen auf dem roten Teppich unterwegs, schrieben Rezensionen und interviewten Promis. Kurz darauf produzierten wir Radio-Beiträge für das Radio Wüsten Welle Tübingen. Außerdem haben wir auch einige Podcasts produziert, die du hier anhören kannst. Auch gegen Ende ließen wir nicht locker und haben datenjournalistische Projekte zu Schietwetter, der U5, Hamburgs Straßen und zu Wohnen in Deutschland umgesetzt.

Getrübt wurde das Ende unserer Newsroom-Zeit durch die Cyberattacke auf die HAW Hamburg. Denn das bedeutete für uns: ab ins Homeoffice und bye-bye Newsroom – wortwörtlich.

Instagram will load in the frontend.

Aus Fremden werden Freunde

Das Schönste an diesem ereignisreichen Jahr, sind aber nicht die vielen Diskussionen, die wir geführt oder die Projekte, die wir gestemmt haben. Sondern, dass aus den 22 fremden Gesichtern eine Gemeinschaft entstanden ist, ja sogar Freundschaften geworden sind. Deshalb blicken wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf diese intensive Zeit zurück. Fest steht: Den wahnsinnig starken Kaffee aus dem Newsroom wird wohl keine*r so schnell vermissen.

Für uns geht es jetzt weiter mit Projekten zum Beispiel beim NDR, beim Spiegel oder bei Tschibo. Wir blicken gespannt auf den nächsten DiKo-Jahrgang und freuen uns zu sehen, welchen Stempel er FINK.HAMBURG wohl aufdrücken wird. Have fun!

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Für Julia Kaiser, 1995, ist nichts unmöglich – sobald sie ihren ersten Kaffee hatte. Ob Technofestivals im Schwarzwald organisieren, Lampen und Stühle gestalten oder den Industrieroboter Horst online vermarkten – sie springt gern ins kalte Wasser und lernt dann schwimmen. Studiert hat sie in Konstanz: internationales Management mit dem Schwerpunkt Südostasien, weil das spannender klang als BWL. Dafür hat sie ein Jahr in Indonesien und Malaysia gelebt und gearbeitet. Den dort verbreiteten Leitsatz „Jam karet“, was soviel heißt wie: „kein Stress“, hat sie mit zurück nach Deutschland gebracht. Diese Gelassenheit half ihr, als sie im Alleingang für den Onlineauftritt eines Start-ups verantwortlich war. Mit der gleichen Geduld sucht Julia auf Flohmärkten nach Schätzen. Ihr tollster Fund: zwei Cocktail-Sessel, die sie komplett neu bepolstert hat. Kürzel: juk

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