Das Foto zeigt ein Polizeiauto in Nahaufnahme.Rassistischer Angriff: Die Polizei bittet den Betroffenen, sich zu melden. Symbolfoto. Foto: Markus Spiske/pexels
Rassistischer Angriff: Die Polizei bittet den Betroffenen, sich zu melden. Symbolfoto. Foto: Markus Spiske/pexels

Die Polizei sucht nach dem Mann, der Anfang Dezember in einem Linienbus rassistisch beleidigt und geschlagen wurde. Gegen einen 39-jährigen wird ermittelt.

Die Hamburger Polizei ermittelt gegen einen 39-Jährigen, der am 8. Dezember einen Mann in einem Linienbus rassistisch beleidigt und anschließend geschlagen haben soll. Die Ermittelnden bitten den Betroffenen des rassistischen Angriffs, sich als Zeuge zu melden, um eine Strafantrag stellen zu können. Diesen braucht die Staatsanwaltschaft, um den Verdächtigen bestrafen zu können.

Was ist passiert?

Der 39-Jährige soll Anfang Dezember einen Mann in einem Linienbus rassistisch beleidigt und anschließend geschlagen haben. Ein Fahrgast alarmierte die Polizei, nachdem er auf einen Streit im Bus aufmerksam geworden war. Ein zunächst Unbekannter habe einen dunkelhäufitgen Mann mehrfach ausländerfeindlich beleidigt. Als dieser mit einem etwa fünfjährigen Kind im Stadtteil Horn ausgestiegen war, folgte der Täter den Beiden und schlug dem Betroffenen mehrfach ins Gesicht. Anschließend seien beide Männer in unterschiedliche Richtungen gegangen, bevor die Polizei eintraf.

Ermittlungen des Landeskriminalamtes Hamburg führten die Beamten dann aber auf die Spur des 39-Jährigen. Gegen ihn werde nun wegen des Verdachts der Beleidigung sowie der Körperverletzung ermittelt.

Die Polizei sucht Hinweise zu dem Angriff

Der Betroffene habe sich bislang nicht bei der Polizei gemeldet. Ohne seine Aussage ist jedoch kein Strafantrag möglich und die Staatsanwalt könne die Tat so nicht ahnden. Um den Betroffenen des rassistischen Angriffs zu finden, will die Polizei nun auch Plakate aufhängen.

Zeug*innen, die Hinweise zum Betroffenen haben, können sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter 040 4286 56789 oder bei einer Polizeidienststelle melden.

lin/dpa

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Sarah Lindebner, 1998 in Innsbruck geboren, scheint Heimweh nicht zu kennen: Für Workaways zog es sie bereits nach England, Island, Norwegen und Portugal, für ihr Bachelorstudium in Kommunikationswissenschaft nach München. Bei einer Produktionsfirma für Werbefilme räumte sie als Praktikantin Keller aus und wirkte bei einem Kurzfilm über eine Entführung mit. Technisches Knowhow erwarb sie während eines weiteren Praktikums in einer Dokumentarfilmproduktion. Bei einem halbjährigen Videojournalismus-Stipendium nahm sie die Kamera selbst in die Hand, um Nachtschichten in Bäckereien, Hotels und Krankenhäusern zu begleiten. Jetzt verbringt sie ihre Tage in den Redaktionsräumen von FINK.HAMBURG, wo die nächsten Filmprojekte auf sie warten. Lange wird es sicher nicht dauern, bis Sarah wieder die Koffer packt. Next Stop: die Mongolei. Kürzel: lin