„Eine Bahn fährt auch mit ‘nem Bild drauf.“

Graffiti-Writer Oliver „Davis“ Nebel im Interview

FINK.HAMBURG war in der Ausstellung „Eine Stadt wird bunt“ und hat mit Kurator und Graffiti-Writer Oliver Nebel gesprochen. In einem Interview spricht er über die Anfänge der Hamburger Graffiti-Szene.

Von Francine Sucgang und Maria Gassner
Titelbild: Francine Sucgang

Das Museum für Hamburgische Geschichte zeigt aktuell die Ausstellung „Eine Stadt wird bunt“. Dort können Besucher*innen in die Graffiti-Szene Hamburgs der 1980er und 1990er Jahre eintauchen und um die 500 Exponate bestaunen sowie kostenlose Führungen der Kuratoren und Graffiti-Writer erleben.

Graffiti in Hamburg seit den 1980ern: DavisOne

Einer der Kuratoren und Künstler, Oliver Nebel – auch bekannt unter dem Künstlernamen „DavisOne“ – hat in den 1980er Jahren angefangen in Hamburg zu sprühen und sich seitdem in der Graffiti-Szene etabliert.

Er erzählt FINK.HAMBURG in einem Interview über die Anfänge seiner Graffiti-Laufbahn, seine prägnanteste Erfahrung beim Sprühen und welche unausgesprochenen Regeln unter Graffiti-Künstler*innen gelten.

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Francine Sucgang, Jahrgang 1992, hat in den USA schon einmal an einer Rollschuhdemo gegen Asian American Hate teilgenommen - mit dem Fahrrad. Heute ist sie gern selbst auf acht Rollen unterwegs. Ihr erstes Studium brach Francine ab, um auf den Philippinen nach dem Taifun Haiyan für fünf Monate Hilfe zu leisten. Unter anderem arbeitete sie mit Menschen mit Behinderung, dadurch kann sie zusätzlich zu sechs bis sieben anderen Sprachen auch ein wenig Gebärdensprache. In Augsburg studierte sie folgerichtig einen sprachwissenschaftlichen Studiengang. Dabei merkte sie, dass sie am liebsten als Journalistin arbeiten würde. Für das dortige Uniradio war sie sogar schon einmal live on air. Nach dem Bachelor zog sie aber zunächst für zwei Jahre nach Kalifornien, um Apples Siri Deutsch beizubringen. Kürzel: fra

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