Baustellenschild. Quelle:
Baustellenschild.

Nach einer Sperrung der Norderelbbrücke ist die A1 seit Montagmorgen wieder frei. Das neu installierte Sensorsystem soll den Zustand der maroden Brücke von nun an kontrollieren.

Die A1 ist zwischen dem Autobahndreieck Norderelbe und dem Kreuz Hamburg-Ost am Montagmorgen freigegeben worden. Seit Freitagabend war die Norderelbbrücke auf dem Streckenabschnitt zwischen dem Autobahndreieck Norderelbe und dem Kreuz Hamburg-Ost in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Im Sperrungszeitraum wurden 60 Sensoren an der Norderelbbrücke installiert, um Daten über Erschütterungen, die Dehnung der Brücke und das Gewicht der auf ihr fahrenden Lkws zu sammeln. Sollte das Messsystem dabei kritische Werte registrieren, drohen neue Sperrungen. Zuvor hatte die Bundesanstalt für Straßenwesen die Brücke bei einer Bauwerksprüfung als ungenügend bewertet.

Ersatzbau wird voraussichtlich 2029 eröffnet

Die Norderelbbrücke ist knapp 70 Jahre alt. Bis 2029 soll ein Ersatzbauwerk an dem Ort der bisherigen Brücke entstehen. Die neue Brücke soll pro Fahrtrichtung eine neue Fahrspur erhalten und käme damit auf insgesamt sechs Spuren.

vip

Was haben Amsterdam und Hamburg gemein? Neben Hafen und Klinker jetzt auch noch Vincent Pelkmans, Jahrgang 2000. Der gebürtige Amsterdamer war als Kind schon vor der Kamera: in der niederländischen "Sesamstraat". In Münster studierte Vincent Niederlande-Deutschland-Studien. Parallel lernte er im Campusradio Rundfunkjournalismus und wurde dort schließlich Chefredakteur. Vincent versteht Dinge gern so gut, dass er sie anderen erklären kann. Deswegen sieht er auch in seiner Freizeit gerne Dokumentationen, von True Crime bis Kolonialgeschichte. Jetzt
will er am liebsten selbst welche machen - vielleicht über den Hamburger Hafen.
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