Am Samstag fand die Premiere von „Timmy – Die Hope stirbt zuletzt” im Ernst Deutsch Theater statt – mit anschließender Podiumsdiskussion und einem Chor Of Hope.
Die gescheiterte Rettung des Buckelwals ist nun auch Stoff für die Bühne: Die Premiere des Theaterstücks „Timmy – Die Hope stirbt zuletzt” fand am Samstag im Ernst Deutsch Theater statt. Die Inszenierung basiert auf Originalzitaten von Politiker*innen, Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen und Augenzeugen und bewegt sich zwischen Liturgie, Konzert und Performance. Ein Priester (Noah Amiri Tomia) und Ministrantin*innen (Enrique Fuss und Anna Krestel) kümmern sich um den Wal. Sogar ein „Chor of Hope“ wurde für das Stück zusammengestellt. Regie führt Alexander Klessinger.
Ein Wal strandet im Theater
Im Mittelpunkt steht Tommy, auch Hose genannt – der Buckelwal, der wochenlang vor der Ostseeküste schwamm. Nach vielen gescheiterten Versuchen, ihn wieder ins offene Meer zu führen, übernimmt eine privat finanzierte Rettungsaktion den Transport in die Nordsee. Der am Wal befestigte Tracker zeigt jedoch, dass das Tier erneut in Richtung Ostsee schwimmt. Vor der dänischen Insel Anholt wird sein Kadaver gefunden. Durch die öffentlichen Debatten und spektakulären Rettungsversuche erhielt der Wal große mediale Aufmerksamkeit.
Vom Rettungsversuch zum nationalen Symbol
Das Stück erzählt von Hoffnung, Projektion und Gemeinschaft. Es fragt, warum Millionen Menschen ihre Sehnsüchte auf einen gestrandeten Wal richteten und wie aus einer Rettungsaktion ein nationales Drama wurde. Der Titel „Die Hope stirbt zuletzt” verbindet den Namen des Wals mit der Hoffnung, die auf ihn projiziert wurde.
Podiumsgespräch über Timmy

Nach der Aufführung fand ein Podiumsgespräch mit der Tierschutzaktivistin Anna Schubert und dem Tierschutzaktivistin Henrik Haßel statt. Außerdem nahm die Tierärztin Kirsten Tönnies, die Neurowissenschaftlerin Franca Pavianen und die Schauspielerin Anna Schubert an der Diskussion teil.
Am 16. September findet eine weitere Aufführung des Stücks im Ernst Deutsch Theater statt. Die Gäste der Podiumsdiskussion werden noch bekannt gegeben. Der Eintritt kostet 20 Euro, ermäßigt 10 Euro.
bea/dpa
Immer neue Food-Culture kennenlernen, mit einer Freundin ein Unternehmen gründen, einmal das Spiegel-Gebäude von innen sehen – das sind nur einige von Tabea Hofmanns Zielen. Sie wurde 2001 in Stuttgart geboren, zog von dort nach München und studierte im Bachelor “Fotodesign”. Zeitgleich arbeitete sie beim BR für die Sendung “Lebenslinien” und fotografierte dafür etwa eine Holocaust-Überlebende. Bei Leica war sie für ein Praktikum in der Art Direktion. Heute arbeitet sie bei Next Media Hamburg und ist selbstständige Fotografin. Von ihrem ersten Gehalt kaufte sie sich ein Rennrad und fuhr damit um den Starnberger See. In Bayern rannte Tabea Berge hoch, von Hamburg aus arbeitet sie an ihrem nächsten Ziel: einen Watt-Marathon vor Cuxhaven laufen.
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