
Die Hamburger Bürgerschaft debattiert heute über die Öffnungszeiten der Lebensmittelgeschäfte an Heiligabend. Die Linksfraktion will die Sonderregelungen für den 24. Dezember abschaffen.
Heiligabend fällt dieses Jahr auf einen Sonntag. Standardmäßig haben die Geschäfte dann geschlossen. Einige Einzelhändler denken jedoch darüber nach, ihre Läden trotzdem zu öffnen. Wegen einer Sonderregelung wäre das beispielsweise für drei Stunden möglich. Mit diesem Thema beschäftigt sich heute die Hamburger Bürgerschaft.
Die Gewerkschaft ver.di rief am vergangenen Dienstag zum Einkaufsverzicht an Heiligabend auf. Die Linksfraktion will die Öffnungszeiten an Heiligabend komplett abschaffen. SPD, Grüne und CDU werden voraussichtlich an den Lebensmittelhandel appellieren, die Geschäfte an Heiligabend nicht zu öffnen. Es wird jedoch nicht erwartet, dass sie sich dem Antrag der Linken anschließen.
Viele Supermärkte bleiben geschlossen
Der Lebensmittel-Discounter Aldi gab bereits bekannt, seine Filialen an Heiligabend geschlossen zu halten. Bei Rewe und Penny blieben die sogenannten Filialmärkte dicht. Jedoch gibt es auch 1200 selbstständige Kaufleute im Rewe-Netz. Diese könnten selbst entscheiden, ob sie ihre Geschäfte öffnen. Gleiches gilt für Edeka. Auch hier werden die meisten Märkte von einzelnen Kaufleuten geführt.
jas/dpa
Jan Siemers, Jahrgang 1990, ist ostfriesisches Inselkind und bekennender Weißweinschorlentrinker. Er hat PR- und Kommunikationsmanagement in Hamburg studiert. Bei Gruner + Jahr beschäftigte er sich mit Anzeigenmarketing und brach danach zu neuen Abenteuern nach Thailand auf. Dort fütterte er Elefanten und tauchte bis zu zwölf Meter in die Tiefe. Die Reiselust und Faszination für andere Kulturen ist geblieben: Jan schätzt den herzlichen und offenen Umgang mit den Menschen aus aller Welt. Außerdem spielt er begeistert an PC und Konsole.