Am 15. Mai startet das fünfte studentische Kurzfilmfestival am Kunst- und Mediencampus Hamburg. Drei Tage lang können Besucher dort Kurzfilme sehen, eine Virtual-Reality-Ausstellung und eine Podiumsdiskussion besuchen.

Vom 15. bis 17. Mai veranstaltet das Produktionslabor der HAW Hamburg zum fünften Mal das Kurzfilmfestival Flimmerfest. Am Kunst- und Mediencampus, Finkenau 35, werden  Mittwochnachmittag bis Freitagabend Filme gezeigt. Student*innen aus der ganzen Welt haben diese Filme geplant und produziert. Neben Filmvorführungen wird es auch eine Virtual-Reality-Ausstellung, eine Podiumsdiskussion und Gesprächsrunden geben.

Das Programm

Das Flimmerfest beginnt am Mittwoch mit einer feierlichen Eröffnung um 18 Uhr im Produktionslabor. Dorothea Wenzel, Dekanin der Fakultät Design, Medien und Information, eröffnet mit der Begrüßungsrede die Veranstaltung. Anschließend zeigt HAW-Student Moritz Schuchmann seinen Film „Mein Opa erzählt – Eine Geschichte von Flucht und Neuanfang“. Ab 19:30 Uhr sorgen Musikvideos für gute Stimmung.

Die nominierten Filme werden am Donnerstag ab 17 Uhr und am Freitag ab 16:30 Uhr im Produktionslabor gezeigt. Im Studio der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HFBK) wird es eine Virtual-Reality-Ausstellung geben, die in Kooperation mit Studierenden der California State University in Long Beach entstanden ist. Außerdem findet am Freitagnachmittag eine Podiumsdiskussionstatt, sie wird moderiert von Professor Wolfgang Willaschek. Es geht um „(Medientechnik-) Filme in der Zukunft“.

Die Filme

Wie in den Vorjahren werden der beste Dokumentarfilm, der beste Kurzfilm, der beste Experimentalfilm und der beste Animationsfilm prämiert. Alle 38 eingereichten Filme sind im Hochschulkontext entstanden.

Die Mehrheit stammt dabei von Student*innen von Hamburger Hochschulen wie der HAW und der HFBK Hamburg. Die HTWK Leipzig, die KHM Köln, die Fachhochschule Dortmund und die Hochschule Hannover reichten ebenfalls Projekte ein. Die weiteste Reise legte das Projekt “A last look” aus Kolumbien zurück. Einige Filmemacher*innen sind während der Veranstaltung vor Ort und beantworten Fragen.

Eine ausführliche Programmübersicht mit allen Filmen seht ihr hier:

Das Programm des Flimmerfest 2019
Drei Spalten mit den Tagen Mittwoch, Donnerstag und Freitag und den gezeigten Filmen. Grafik: Oliver Völling

Titelbild: Oliver Völling

Oliver Völling hat bereits in allen Himmelsrichtungen Deutschlands gelebt: Geboren ist er 1994 am Niederrhein, aufgewachsen in Würzburg. Mit 14 Jahren bekam er seine erste Videokamera, mit der er viel experimentierte. Nach dem Abitur zog er für ein Praktikum bei der Produktionsfirma Lecturio nach Leipzig und drehte E-Learning-Videos. Hier entstand der Wunsch, sich professionell mit Film, Schnitt und Dramaturgie zu beschäftigen. All das hat er in seinem Bachelorstudium in Medientechnik an der HAW Hamburg gelernt. Im Marketing von Lufthansa Technik fotografierte und filmte er unter anderem Spülmaschinen oder Duschen, die in Privatjets eingebaut werden. In seiner Freizeit schreibt er Fantasy-Kurzgeschichten, inspiriert vom Altgriechischen, und entwirft Rollenspiele.
Kürzel: ovö