Stickstoffoxide von Dieselmotoren sind ein großes Problem. Sie sollen küftig von Elektrofahrzeugen abgelöst werden.
Dieselmotoren überschreiten in ihrem Schadtstoffverbauch oft das Fünf- bis Sechsfache der EU-Grenzwerte. Foto: pixabay.com

Am Freitag trafen sich die Verkehrsminister der Länder, um Lösungen für die Luftverschmutzung durch Dieselmotoren zu finden. Hamburg erhielt einen positiven Bescheid: Mit drei Millionen Euro wird  der Bau von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge gefördert.

Während der Verkehrsministerkonferenz lag der Fokus auf der Regulierung des Stickoxid-Ausstoßes von Diesel-Pkw. Diese überschreiten die EU-Grenzwerte oft um das Fünf- bis Sechsfache. Um den Ausstoß von Stickoxiden zu verringern, sollen Nachrüstungsprogramme für Dieselmotoren vorangetrieben werden.

Im Kampf gegen die Abgase setzt Hamburg nun verstärkt auf Elektromobilität: Dank einer Fördersumme in Höhe von drei Millionen Euro kann die Stadt mit dem Bau weiterer Ladesäulen für Elektrofahrzeuge beginnen. In Hamburg und der angrenzenden Metropolregion sind laut Modellregion Hamburg rund 1.500 Elektroautos im Einsatz, wovon jedoch nur 200 Fahrzeuge privat genutzt werden. Eine Übersicht der Ladestationen in Hamburg gibt es hier.

Trotz der Förderung für Elektromobilität ist ein Aus für Dieselfahrzeuge nicht in Sicht: „Der Dieselmotor wird noch längere Zeit ein wichtiger Antrieb bleiben, aber die Emissionen müssen ganz schnell runter“, sagte der Hamburger Verkehrssenator Frank Horch (parteilos). Die Hersteller wurden in einem Beschluss aufgefordert, die Kosten für Nachrüstungen der Motoren zu ermitteln. Auf diesem Weg sollen die Abgase dauerhaft reduziert werden.

cho/dpa

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Christina Höhnen, Jahrgang 1992, hat schon einmal den echten Weihnachtsmann getroffen. Der wohnt in Lappland, wohin sie während ihres Auslandssemesters in Finnland reiste. Die restliche Studienzeit verbrachte sie in Mittweida. Dort machte sie ihren Bachelor in Medienmanagement und leitete ein Jahr lang Deutschlands einzigen von Studenten geführten Lokalradiosender. Für den Umzug nach Sachsen tauschte sie Riesling gegen Pfeffi ein – Christina wuchs umgeben von Weinbergen in einem Moseldorf nahe Trier auf. Für Praktika bei einer Shopping-Vergleichs-App und bei fischerAppelt, relations zog sie nach Hamburg. Hier joggt sie am Liebsten durch Planten un Blomen und hört dabei Trash der 90er.