Blick auf den Statdpark und das Planetarium Foto: Torsten Schulz_flickr.com_cc-by-sa 2.0
Potentielle Fläche für das Protestcamp im Stadtpark Foto: Torsten Schulz_flickr.com_cc-by-sa 2.0

G20-Gegner haben am gestrigen Montag ein Protestcamp im Hamburger Stadtpark angemeldet. Es soll Platz für circa 10.000 Teilnehmer bieten. Es gehe um günstige Unterkünfte für Aktivisten, so die Organisatoren. 

Gegner des G20-Gipfels, der am 7. und 8. Juli in Hamburg stattfinden soll, haben am gestrigen Montag bei der Versammlungsbehörde einen Antrag eingereicht. Sie wollen vom 30. Juni bis 09. Juli ein Aktivistencamp im Stadtpark errichten. Das „Antikapitalistische Camp“ soll eine weitere Form des Protests und der Kritik schaffen, so die Organisatoren in ihrer Pressemitteilung. Der Hamburger Stadtpark eigne sich perfekt für ein Camp dieser Art: Sicherheitszonen der Polizei seien nicht betroffen, die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sei sehr gut und der Ort ebenfalls gut mit Fahrrad und Auto zu erreichen.

Das „Antikapitalistische Camp“ solle Teilnehmern außerdem die Möglichkeit geben, kostengünstig und über einen längeren Zeitraum an den Protesten teilzunehmen. Aktivistinnen und Aktivisten müssten für ihre Unterkünfte schließlich selbst aufkommen, so die Organisatoren.

Die Polizei Hamburg hat bestätigt, dass der Antrag bei der Versammlungsbehörde eingereicht worden ist. „Man wird sich mit dem Veranstalter in Verbindung setzen und alles überprüfen. Natürlich muss auch der Bezirk zustimmen“, sagte ein Polizeisprecher der „Hamburger Morgenpost“. Sollte das Protestcamp genehmigt werden, startet der Aufbau am 23. Juni.

jas/dpa