Die Route für die Großdemonstration während des G20-Gipfels steht fest. Über den Ort der Abschlusskundgebung streiten sich Polizei und Veranstalter nun vor Gericht.
Bei Gesprächen am Donnerstag konnten sich Veranstalter und Polizei auf die Route für die geplante Großdemonstration während des G20-Gipfels einigen. Uneins sind sich die Beteiligten jedoch über den Ort der Abschlusskundgebung. Während das Bündnis “Grenzenlose Solidarität statt G20” das Heiligengeistfeld nutzen will, möchte die Polizei die Kundgebung auf den Millerntorplatz legen. Die Veranstalter der Großdemonstration, bei der mit bis zu 100.000 Teilnehmern gerechnet werden, wollen nun dagegen klagen.
Der Vereinbarung zufolge startet der Protestzug am 8. Juli am Deichtorplatz und führt über die Willy-Brandt-Straße zur Reeperbahn und Simon-von-Utrecht-Straße.
Geplante Route für die Großdemonstration
mam/DPA
Mats Bror Mumme, Jahrgang 1992, hat einen interessanten zweiten Vornamen. Er bedeutet „Bruder“ auf Schwedisch. Geschwister hat er wirklich, seine Familie lebt bis heute in Wedel. Wenn er nicht mit dem Snowboard norwegische Berge herunterfährt, engagiert Mats sich bei einem Verein für medienpädagogische Praxis für konstruktive Mediennutzung. Er studierte Bibliotheks- und Informationsmanagement - doch dank TIDE TV verlor er sein Herz währenddessen ans bewegte Bild.