Flaschenwurf auf Polizisten bei G20-Krawallen
Flaschenwurf auf Polizisten bei G20-Krawallen. Foto: Axel Heimken/dpa

Weil er während der G20-Krawalle eine Flasche auf Polizisten geworfen hat, verurteilte das Amtsgericht Hamburg einen 28-Jährigen zu dreieinhalb Jahren Haft. Seine Vorstrafen haben das Urteil beeinflusst.

Wegen eines Flaschenwurfs während des G20-Gipfels wurde ein junger Mann nun zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Nach Überzeugung des Schöffengerichts hatte der 28-jährige Deutsche in der Nacht nach der „Welcome to Hell“-Demonstration am 6. Juli 2017 eine Bierflasche auf den Boden abgeschlagen und die scharfkantige Flasche auf Beamte geworfen. Ein Polizist wurde getroffen und leicht verletzt.

Der Angeklagte habe sich der gefährlichen Körperverletzung, eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und des schweren Landfriedensbruchs schuldig gemacht. Er sei zudem erheblich vorbestraft, hieß es vor Gericht.

Es ist die bislang höchste Strafe, die im Zusammenhang mit den Ausschreitungen während des Gipfeltreffens im Juli vergangenen Jahres verhängt wurde.

mam/dpa