Max-Planck-Institut
Der Neubau des Max-Planck-Instituts auf dem Forschungscampus Bahrenfeld ist beschlossen. Im Bild das derzeitige CFEL-Gebäude. Foto: DESY / Joerg M. Harms

Das Max-Planck-Institut feiert die Grundsteinlegung seines Neubaus. Auf dem Forschungscampus Bahrenfeld soll ein Wissenschaftskomplex für Chemie und Physik entstehen. Das Projekt ist für zwei Jahre geplant.

Auf dem Campus Bahrenfeld ist am Freitag der Neubau des Max-Planck-Institutes beschlossen worden. Die Bauarbeiten für das bis zu 37 Millionen Euro teure Gebäude werden voraussichtlich zwei Jahre dauern. Auf 6300 m² sollen in Zukunft junge Nachwuchswissenschaftler experimentell und theoretisch forschen können. Geplant sind unter anderem neue physikalische Messräume sowie Bio- und Chemielabore. Darüber hinaus wird der Forschungsbau auch Räumlichkeiten für Büros, Veranstaltungen und eine Cafeteria erhalten.

Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Die Grünen) betonte gegenüber der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hamburgs die Bedeutung des Forschungsstandorts für die Hansestadt: „Er bildet das Fundament für bahnbrechende Erkenntnisse über das, was die Welt im Innersten zusammenhält. Die heutige Grundsteinlegung bedeutet zudem einen weiteren Schritt hin zum internationalen Wissenschaftspark in Bahrenfeld.“

Bisher sitzt das 2014 gegründete Institut im Gebäude des Center for Free-Electron Laser Science (CFEL) am Campus Bahrenfeld. Die Kosten werden von der Stadt Hamburg im Wege einer Sonderfinanzierung zur Verfügung gestellt. Weitergehende Ausgaben werden zudem im Rahmen der Bund/Länder-Finanzierung der Max-Planck-Gesellschaft getragen.

rob/dpa