EasyJet Hamburg Flüge
Die Billigairline EasyJet zieht sich aus Hamburg zurück. Foto: Laura Lagershausen

Vor drei Jahren hat das Billigflug-Unternehmen EasyJet eine eigene Basis am Hamburger Flughafen eröffnet. Nun wird der Betrieb drastisch reduziert: 2018 sollen viele der Linienflüge gestrichen werden.

Die Billigairline Easyjet wird 2018 den Standort Hamburg weitgehen zurückbauen. Das Unternehmen zieht einen Großteil der bisher stationierten Flugzeuge ab. Laut Angaben der Fluggesellschaft werden statt 1,5 Millionen in Zukunft nur noch eine halbe Million Easyjet-Passagiere ab Hamburg fliegen  eine Senkung um 70 Prozent. Den 130 Mitarbeitern, die als Folge ihren Arbeitsplatz verlieren, sollen Jobs an anderen Standorten angeboten werden.

Aktuell bietet Easyjet ab Hamburg wöchentlich bis zu 120 Flüge zu 30 Zielen an. Grund für die Entscheidung, den Betrieb in Hamburg zu reduzieren, seien laut einer Sprecherin Überkapazitäten auf verschiedenen Linien. Schuld daran sei auch ein Überangebot an Fluglinien, die teilweise die gleichen Strecken abdecken. „Wir wollten Nummer eins oder zwei sein, waren aber nur Nummer vier“, so die Mitarbeiterin.

Easyjet hatte erst 2014 sein Angebot am Hamburger Flughafen mit der Eröffnung einer eigenen Basis ausgeweitet. Die Zunahme der Passagierzahlen am Hamburger Flughafen ist nicht zuletzt auf die Expansion von Billiganbieter wie Easyjet zurückzuführen. Welche Linien Easyjet im nächsten Jahr streichen wird, ist noch unklar.

sam/dpa

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Der perfekte Platz für einen Sonnenaufgang? Das ist für Sarah Kneipp, Jahrgang 1995, eine 140 Meter hohe Windkraftanlage, die sie natürlich selbst hinaufgeklettert ist. Auf Berge steigt sie aber auch gern. Außerdem könnte sie einem - als Unternehmen, aber bestimmt auch privat - selbst mitten in der Nacht ohne Probleme aus der Patsche helfen. Denn schnelle und richtige Entscheidungen treffen, das hat Sarah in der professionellen Beschäftigung mit Krisenkommunikation in den PR-Abteilungen mehrerer Unternehmen gelernt – darunter ein Hersteller von Windkraftanlagen. Wegen Benni, ihrem griechischen Straßenhund, ist sie seit einiger Zeit überdurchschnittlich viel vor der Tür und testet nebenbei das ein oder andere Sushi-Restaurant in Hamburg.